4. August 2003 · Quelle: Lausitzer Rundschau

Flüchtlinge im Boot über die Neiße

In der Nacht zum Son­ntag kon­nte eine Schleusung von sechs Afgha­nen in Höhe des Gut­shofes Hedicke von ein­er Fußstreife der BGS-Inspek­tion Lud­wigs­dorf vere­it­elt wer­den. Die fün­fköp­fige Fam­i­lie und ein Jugendlich­er gaben an,
seit zwei Jahren auf dem Weg nach West€pa zu sein. 

Die Neiße wurde mit einem Schlauch­boot über­quert. Als die ins­ge­samt sieben Per­so­n­en gestellt wur­den, flüchtete der Schleuser zurück nach Polen. Für einen Afgha­nen war der Gren­züber­tritt dop­pelt gefährlich, da er sich bei
einem Sturz eine Gehirn­er­schüt­terung zuzog. Er wurde von der Streife in das Klinikum Gör­litz gebracht. Die Aufge­grif­f­e­nen wer­den in den kom­menden Tagen nach Polen abgeschoben.

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