28. November 2003 · Quelle: JDJL

Foucault, Antifa, Sexualität

In den näch­sten zwei Wochen ver­anstal­tet der Lan­desver­band Bran­den­burg der JungdemokratIn­nen / Jun­gen Linken drei Woch­enend­sem­inare. Es sind noch Plätze frei!

Der Teil­nah­me­beitrag liegt bei 15 Euro pro Per­son für das ganze Woch­enende incl. Über­nach­tung und Verpfle­gung. Anmel­dung: Per Mail an

post@jdjl-brandenburg.de

Normierung & Diszi­plin­ierung, Sub­ver­sion & Wider­stand

Zur poli­tis­chen Philoso­phie Michel Fou­caults

05. — 07. Dezem­ber

Jugend­her­berge Münchehofe (50 Kilo­me­ter östlich von Berlin)

Schon mal gefragt, wie es kommt, dass die Klotüren z.B. in Schulen oft 30cm über dem Boden enden?
Eine Rei­he von Insti­tu­tio­nen, sei es die Schule, das Mil­itär oder die Psy­chi­a­trie haben sich der Diszi­plin­ierung und Normierung des Indi­vidu­ums angenom­men. Wir wer­den eine Woch­enende über Macht und ihre Tech­niken, aber auch über Wider­stand und poli­tis­che Strate­gien der Sub­ver­sion disku­tieren. Keine Angst, auch wenn das The­ma vielle­icht abstrakt erscheint, so braucht ihr kein Philoso­phi­es­tudi­um um vor­beizukom­men und mitzud­isku­tieren.

Antifa heisst…

Antifaschis­tis­che Gegen­strate­gien

12. bis 14. Dezem­ber

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Jugend­her­berge Lübben (50 Kilo­me­ter nord­west­lich von Cot­tbus)

Antifa heißt… Angriff? Marke tra­gen? Bier trinken? In diesem Sem­i­nar wer­den wir uns mit den ver­schiede­nen Ansätzen antifaschis­tis­ch­er Poli­tik beschäfti­gen und darüber disku­tieren, welche sin­nvollen Strate­gien es gibt, gegen die nogo- areas für Nicht-Deutsche, Behin­derte, Schwule und Linke in Berlin, Bran­den­burg und ander­swo anzuge­hen.
Auf der Tage­sor­d­nung ste­hen in diesem Sem­i­nar auch die Mil­i­tanzfrage, ver­schiedene Faschis­mus­the­o­rien und der Zusam­men­hang von Faschis­mus, Ras­sis­mus und Nation­al­is­mus. Aber es bleibt dabei: gegen rechte Hege­monie hil­ft immer noch am besten linke Poli­tik!

Lets talk about Sex.


12. — 14. Dezem­ber

Jugend­her­berge Lübben (50 Kilo­me­ter nord­west­lich von Cot­tbus)

Lustvoll onanieren, begeis­tert Pornos guck­en, schwul/lesbisch Freuden erleben, neugierig sein oder ein­fach aus­pro­bieren:
All das und vieles mehr kommt in der Schule nicht zur Sprache. Für uns hat Sex allerd­ings wenig mit Fam­i­lie, Kirche und Kinderkriegen zu tun, aber umso mehr mit Lust und Spaß. Warum die Schule den­noch zur kon­ser­v­a­tiv­en Sex­ual­moral erzieht, was das alles mit Herrschaft zu tun hat und vieles mehr wollen wir mit euch disku­tieren.

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