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Frauen in Afghanistan: Ende des Krieges? Ende des Schleiers?

Dien­stag, den 8.7. 2003 um 20 Uhr 

im Al Globe — Bran­den­bur­gis­ches Haus der Kul­turen in der Char­lot­ten­strasse 31

mit Frau Mas­to­ra Nawaz ( Sprach­dozentin und Mit­be­grün­derin des Afghanischen
Frauen­vere­ins ) und Mar­tin Him­mel ( Unter­stützer von R.A.W.A. )

Zur Ein­führung in die Diskus­sion wird der Film R.I.S.E. Rev­o­lu­tion­ary Woman
Reen­vi­sion­ing Afghanistan gezeigt. 

Der the­ma­tis­che Schw­er­punkt der Ver­anstal­tung liegt in der augenblicklichen
poli­tis­chen Lage in Afghanistan, ins­beson­dere soll die Rolle der Frauen stärker
beleuchtet wer­den. Zu einem Demokratisierung­sprozess, wie er in Afghanistan gerade
begin­nt, gehört auch eine Neude­f­i­n­i­tion der Rolle der Frauen im Sinne der
Gleichberechtigung. 

Auf dieser Ver­anstal­tung geben wir Frauen in ein­er män­ner­do­minierten Welt eine
Stimme und holen sie so aus der ihnen von der Umwelt aufer­legten Opfer­rolle heraus.
Afghanistan ist in diesem Zusam­men­hang nicht ohne Grund gewählt. 

In keinem anderen Land ste­hen die Frauen in Afghanistan so sym­bol­isch für die
wech­selvolle kriegs­geschüt­telte Ver­gan­gen­heit dieses Lan­des. Viele Frauen mussten
sich immer unter ver­schiede­nen Regimes arrang­ieren, ver­loren aber den­noch nicht die
Kraft und Aus­dauer sich nicht unterord­nen zu lassen. Sie organ­isierten ihren Kampf
in ver­schiede­nen Frauenor­gan­i­sa­tio­nen. Frauen erzählen von sich, indem sie einfach
Frauen sind. 

Ver­anstal­ter: Tre­ff­punkt Eine Welt e.V.

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