7. Juni 2009 · Quelle: Indymedia (Text) / Antifa Westhavelland (Fotos)

Freiräume statt Preußenträume

Über 1000 auf "Freiräume"- Demo in Potsdam

Heute demon­stri­erten in der Pots­damer Innen­stadt mehr als 1000 Men­schen, unter dem Mot­to
“Freiräume statt Preußen­träume”, für den Erhalt alter­na­tiv­er Wohn- und Kul­tur­pro­jek­te,
für bezahlbaren Wohn­raum und gegen unsoziale Stadtumstrukturierung. 

Mit mehr als 1 1/2 Stun­den Ver­spä­tung set­zte sich der Demon­stra­tionszug mit ca. 1500 Leuten in Bewe­gung (Polizei: 1200). In mehreren Rede­beiträ­gen wurde auf die bedrohliche Lage mehrer alter­na­tiv­er Freiräume in Pots­dam aufmerk­sam gemacht. Weit­er­hin wurde in Reden auf Gen­tri­fizierung im All­ge­meinen und der wider­lichen Stad­ten­twick­lung in Bezug auf Potsdams

Preußens Glanz und Glo­ria Tra­di­tion” aufmerk­sam gemacht. Grußbotschaften gab es unter anderem aus Erfurt und Berlin. Neben einem Laut­sprecher­wa­gen, gab es einen größeren Wagen mit lauter­er Tech­no- Musik und einen bunt geschmück­ten Trak­tor der die Demo begleit­ete. Nach ca. ein­er Stunde fing es an zu reg­nen und die übrig gebliebenen

500 — 800 Aktivist_innen set­zen ihren Weg durch die Innen­stadt fort. Neben kreativ­en Aktio­nen am Rande, gab es viel­er­lei Plakate und Trans­par­ente zu beobacht­en, auf denen der sofor­tige Ersatz für das vor einen Jahr dicht­gemachte Kul­turhaus “Spar­ta­cus” oder ein Ende der beschisse­nen Luxu­s­sanierun­gen gefordert wurde. Die Polizei die mit “dutzen­den”

Ein­satzhun­dertschaften, Räumpanz­ern, Wasser­w­er­fern und ihren üblichen Zivil­bullen im Ein­satz waren, schikanierte während der gesamten Ver­anstal­tung zwar die Teilnehmer_innen, großar­tige Prügel­szenen wie bei anderen Demon­stra­tion blieben zum Glück aber erspart oder sind dem Autor noch unbekan­nt. Hof­fentlich erg­ing es den Berliner_innen bei iher Beset­zung der Riger 22 nich schlechter als uns! Sol­i­darische Grüße an dieser Stelle! Neben net­ter Musik war die Demo zwar etwas ruhig und Wortkarg in Bezug auf Parolen. Im groben und Ganzen kann aber fest­ge­hal­ten wer­den, dass diese Demon­stra­tion, trotz des Regens ein Erfolg war, da wieder Über 1000 Men­schen dem Aufruf des Demobünd­niss­es folgten.

Wir freuen uns auf die näch­sten Nächte, Tage, Wochen, Monate und Jahre! Weil wir uns in diesem Pots­damer Freilicht­mu­se­um nicht klein kriegen lassen! Viel Spaß bei den Par­tys und den näch­sten Aktionen!

Archiv, Bauwa­gen­platz und alle Anderen bleiben!

Ersatz für das Spar­ta­cus sofort!

Edel­bou­tiquen zu Hackfleisch!

Luxu­s­sanierung für Alle!

Pots­dam für Alle!

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