27. März 2003 · Quelle: Pfeffer und Salz

Für eine Welt ohne Krieg, Ausbeutung und Rassismus!

Am Fre­itag, dem 28.03.2003 wer­den in Anger­münde, zum Teil Jugendliche und eine große Anzahl Schüler aller Schulen der Stadt gegen den Krieg im Irak auf die Strasse gehen. Mit dieser Demon­stra­tion wollen wir natür­lich vor allem deut­lich machen, dass wir den Krieg der US-Admin­is­tra­tion und ihrer Ver­bün­de­ten ablehnen. Dies schließt auf jeden Fall auch alle anderen derzeit stat­tfind­en­den Kriege auf dieser Welt mit ein. 

Beginn bzw. Treffpunkt:

Friedenspark, Angermünde

12.30 Uhr, am Fre­itag, dem 28.03.2003

Die Demon­stra­tion fol­gt der Route Berlin­er- und Rosen­straße weit­er durch die Rosen­straße Rich­tung Innen­stadt zum Mark­t­platz vor dem Rathaus wo eine Kundge­bung stat­tfind­en­wird. Alle Schüler, Kinder, Jugendliche und Bürg­er der Stadt und natür­lich alle anderen sind ein­ge­laden daran teilzunehmen. 

Die Bilder der let­zten Tage sprechen trotz aller Zen­sur eine deut­liche Sprache :

· Auch dieser Krieg ist nicht „sauber“ und „präzise“!

· Auch dieser Krieg kostet vor allem Zivilis­ten das Leben!

· Auch dieser Krieg zer­stört, wo Auf­bau viel drin­gen­der nötig wäre!

Die Demon­stra­tion am Fre­itag ist uns aber auch aus anderen Grün­den wichtig — wir wollen den vie­len Jugendlichen dieser Stadt, die angesichts des Geschehens im Irak wütend und verzweifelt sind, die Angst haben und nicht wis­sen, wie es in dieser Welt weit­erge­hen soll, eine Stimme geben. 

Wir wer­den den Krieg nicht von Anger­münde aus stop­pen kön­nen, aber wir wollen mit gutem Gewis­sen und ein wenig Stolz sagen können: 

„Auch in Anger­münde haben junge Men­schen ihre Stimme gegen den Krieg erhoben.“ 

Denn wir wis­sen, dass dieser schlimme Krieg nur ein Teil der Auseinan­der­set­zung um die Frage ist, in welch­er Welt wir in Zukun­ft leben wer­den. Wir wollen eine Welt ohne Krieg, darin bestärken uns die Ereignisse der let­zten Tage immer mehr. 

Uns ist aber auch klar, dass eine Welt, in der Men­schen aus­ge­beutet, ras­sis­tis­che Feind­bilder gepflegt und Demokratie und Frei­heit eingeschränkt wer­den, Kriege ger­adezu provoziert. 

Die Welt, von der wir träu­men sieht anders aus. Wir wollen Sol­i­dar­ität üben mit den Frieden­sak­tivis­ten in den USA und den demokratis­chen Oppo­si­tionellen im Irak. Wir wün­schen uns eine ehrliche Frieden­spoli­tik in Deutsch­land, die den Kriegstreibern jegliche Unter­stützung ver­wehrt, auch den Luftraum und die Militärstützpunkte!

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