1. Juni 2006 · Quelle: Inforiot

Gedenken an Falco L. aus Eberswalde

INFORIOT Auch in diesem Jahr ver­sam­melten sich rund 60 Men­schen um des Angriffes
gegen Fal­co zu gedenken. Aus einem mit­ge­bracht­en Musikrecorder hörte man
Kon­stan­tin Weck­er über einen ähn­lichen Vor­fall sin­gen. Es wur­den Zettel
verteilt, auf denen detail­liert zu ent­nehmen war, welche Ver­let­zun­gen
Fal­co auf­grund dieser Tat erlei­den musste. Die Auflis­tung der
Ver­let­zun­gen schien kein Ende zu nehmen und ließ einen Schauer über den
Rück­en laufen.

Am Abend des 31. Mai starb der 22jährige Punk Fal­co L. vor ein­er
Bushal­testelle in der bran­den­bur­gis­chen Kle­in­stadt Eber­swalde. Ein Stre­it zwis­chen
ihm und dem fünf Jahre älteren Skin­head Mike B. endete tödlich: Durch
einen geziel­ten Fausthieb wurde Fal­co L. vor ein vor­beifahren­des Taxi
geschleud­ert. Erst als der Punk schw­er ver­let­zt auf der Straße lag,
eilte eine Anwohner­in her­bei, wenige Stun­den später erlag er im
Kranken­haus seinen Ver­let­zun­gen.

Nur wenige hun­dert Meter von der Hal­testelle ent­fer­nt wurde 1990 der
angolanis­che Ver­tragsar­beit­er Amadeu Anto­nio von ein­er Gruppe Neon­azis
zu Tode geprügelt während Polizeibeamte in Ziv­il zusa­hen und nicht
ein­grif­f­en.

Mehr Details find­et ihr

hier.

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