Wie bereits mitgeteilt, haben die BewohnerInnen des Flüchtlingsheims Hennigsdorf gestern, am 1. Juni 2011, die Annahme der Warengutscheine verweigert und die Auszahlung von Bargeld gefordert. Der Auftakt gestern war sehr erfolgreich. Die Kreisverwaltung hat den BewohnerInnen für die nächste Woche einen Gesprächstermin zugesagt und zumindest die Beratung über die Umstellung auf Bargeld angekündigt. Nun kommt es darauf an, wie entschlossen die Flüchtlinge bleiben bzw. bleiben können, denn bis es zur Entscheidung kommt, haben sie keine Mittel, um sich zu versorgen. Deshalb – und um ggf. den Boykott aufrechtzuerhalten — brauchen sie unbedingt materielle Unterstützung.
Wir rufen alle dazu auf, diesen mutigen und kraftvollen Schritt der Flüchtlinge zu unterstützen!
Geldspenden können mit dem Stichwort „Hennigsdorf“ als Verwendungszweck auf das Konto des Flüchtlingsrates bei der
Mittelbrandenburgische Sparkasse Potsdam
BLZ: 160 500 00
KtoNr.: 350 10 10 000
überwiesen werden
Sachspenden werden auch gerne entgegen genommen. Bitte wenden Sie / wendet Euch an den Flüchtlingsrat Brandenburg (0331–716499 oder 0176–61026443), wir leiten dann an die KoordinatorInnen vor Ort weiter.