23. Juli 2012 · Quelle: Greenpeace Eberswalde

Greenpeace-Aktivisten verstärken bundesweiten Protest gegen Shell

Eberswalde - Umweltschützer demonstrieren auf Tankstellen gegen Ölbohrungen in Arktis

Green­peace-Aktivis­ten ver­stärken den bun­desweit­en Protest an Shell-Tankstellen gegen die Ölbohrun­gen des Konz­erns in der Ark­tis. In über 50 Städten bek­leben Aktivis­ten Zapf­säulen und Zapf­pis­tolen mit Protest-Labeln und informieren die Kun­den über die Pläne von Shell. Auch in Eber­swalde demon­stri­eren Mit­glieder von Green­peace Eber­swalde heute ab 11 Uhr gegen die geplanten Ölbohrun­gen in der Ark­tis. „Das Ökosys­tem der Ark­tis ist eine der empfind­lich­sten Regio­nen dieser Welt. Ölun­fälle sind dort kaum zu bekämpfen“, sagt Green­peace Sprecherin Anna-Maria Ren­ner. „Shell ignori­ert weit­er die beson­ders hohen Umwelt­ge­fahren in der Ark­tis.“

Ölbohrun­gen von Shell bedro­hen die Ark­tis – erster Unfall in Dutch Har­bour

Wie schwierig die Wet­ter­ver­hält­nisse in der Ark­tis sind, zeigt der jüng­ste Unfall eines Shell-Bohrschiffes in Dutch Har­bour (Alas­ka). Die ‚Noble Dis­cov­er­er’ soll diesen Som­mer mit Ölbohrun­gen in der Ark­tis begin­nen. Am ver­gan­genen Woch­enende war das Schiff bei starkem Wind an die fel­sige Küste getrieben. Derzeit gibt es wider­sprüch­liche Infor­ma­tio­nen darüber, ob das Schiff auf Grund lief oder nicht (http://www.adn.com/2012/07/17/2545159/shell-drill-ship-also-had-anchor.html)

 

Shell geht der­weil juris­tisch gegen den Green­peace-Protest vor. Der Konz­ern will gerichtlich mit einst­weili­gen Ver­fü­gun­gen weit­ere Demon­stra­tio­nen ver­hin­dern. So dür­fen sich beispiel­sweise Green­peace-Schiffe oder Green­peace-Mitar­beit­er in US-Gewässern nicht näher als 500 Metern in manchen Fällen sog­ar 1,5 Kilo­me­ter der Shell-Flotte näh­ern.

 

In der ver­gan­genen Woche haben in Deutsch­land über 500 ehre­namtliche Green­peace-Aktivis­ten in 73 Städten an Shell-Tankstellen informiert. Die Aktio­nen in Deutsch­land sind Teil ein­er weltweit­en Infor­ma­tions- und Aktionswoche von Green­peace. Die ‚Glob­al Week of Action’ richtet sich gegen die Pläne von Shell, diesen Som­mer in der Ark­tis nach Öl zu suchen. „Die Ark­tis ist unser gemein­sames Erbe, wir wer­den nicht taten­los zuse­hen, wie Indus­triegi­gan­ten sie aus rein­er Prof­it­gi­er zer­stören“, so Ren­ner.

 

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