24. Oktober 2007 · Quelle: BM

Haftstrafe für Mahler wegen Hitlergrußes gefordert

Cot­tbus — Der frühere NPD- und RAF-Anwalt Horst Mahler soll auf Antrag der Cot­tbuser Staat­san­waltschaft wegen Zeigens des ver­bote­nen Hit­ler­grußes für neun Monate ins Gefäng­nis. Im Prozess vor dem Amts­gericht Cot­tbus gegen den 71-Jähri­gen forderte die Anklage gestern außer­dem, diese Strafe nicht zur Bewährung auszuset­zen. Der ein­schlägig vorbe­strafte Mahler habe den Prozess als Plat­tform zur Verkün­dung sein­er poli­tis­chen Ansicht­en miss­braucht, sagte Ober­staat­san­walt Horst Noth­baum. Er könne für Mahler keine gün­stige Sozial­prog­nose abgeben. Die Vertei­di­gung begann, ein aus­führlich­es Plä­doy­er vorzu­tra­gen, wegen eines anderen Gericht­ster­mins reichte dafür gestern aber die Zeit nicht aus, so dass die Ver­hand­lung auf den 2. Novem­ber vertagt wurde. Möglicher­weise fällt an dem Tag auch das Urteil. Mahlers bay­erische Anwältin Sylvia Stolz warf dem Gericht vor, einen “Schein­prozess” gegen ihren Man­dan­ten zu führen, in dem das Urteil bere­its feststehe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Anlässlich des Hous­ing Action Days haben Cot­tbuser Wohnge­mein­schaften, Haus­pro­jek­te und Bau­grup­pen sich gemein­sam in einem offe­nen Brief an die Stadt gewandt, um mehr Platz für gemein­schaftlich­es Wohnen in Cot­tbus einzufordern
Demon­stra­tion am 1. Mai 2022 in Cottbus
30 Jahre nach den mehrtägi­gen ras­sis­tis­chen Auss­chre­itun­gen in Cot­tbus-Sach­sendorf im Jahr 1992 hat es sich die Ini­tia­tive Cot­tbus ’92 zur Auf­gabe gemacht die Geschehnisse von damals zu recher­chieren, aufzuar­beit­en und zu erinnern.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot