8. Juli 2008 · Quelle: Antifaschistische Gruppen im Westhavelland

Horlebeck gibt auf

Laut ein­er am 7.Juli 2008 auf der Inter­net­seite des NPD Kreisver­ban­des Hav­el Nuthe veröf­fentlicht­en Pressemit­teilung hat der bish­erige Vor­sitzende des NPD Stadtver­ban­des Rathenow, Mar­cell Hor­lebeck, „nicht über­raschend“ und „mit sofor­tiger Wirkung“ seinen Rück­tritt von diesem Parteiamt erklärt. 

„Den wach­senden zeitlichen Anforderun­gen, ger­ade im Kom­mu­nal­wahlkampf 2008“ sei er, so die Mel­dung, „auf­grund sein­er Tätigkeit­en außer­halb des Parteiap­pa­rat nicht mehr gewachsen“.

Wohl war, denn Hor­lebecks krim­inelle Aktiv­itäten dürften in kein­ster Weise dem zeit­gemäßen Auftreten eines NPD Führungskad­er entsprechen, der mit bürg­er­lichem Out­fit und lupen­rein­er Weste den Bürg­er in der so genan­nten „Mitte der Gesellschaft“, ins­beson­dere während der Bran­den­burg­er Kom­mu­nal­wahl, beein­druck­en soll.

In den let­zten acht Jahren wurde Hor­lebeck so bere­its mehrfach wegen Gewalt – und Pro­pa­gan­dade­lik­te zu Frei­heitsstrafen verurteilt. Unlängst schlug er wieder zu.
Nach dem Spiel Deutsch­land – Türkei im Halb­fi­nale der Europameis­ter­schaft im Juni 2008, attack­ierte Hor­lebeck einen dunkel­häuti­gen Fußball­fan in Rathenow der­art, dass er ärztlich behan­delt wer­den musste.

Der NPD Stadtver­band Rathenow soll nun, laut Mel­dung des NPD Kreisver­band Hav­el Nuthe, von Hor­lebecks bish­erigem Stel­lvertreter geleit­et wer­den. Eine konkrete Per­son wurde jedoch nicht benannt.

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