2. Dezember 2005 · Quelle: MAZ

Illegale Einreisen

(Spree-Neiße) Am Mittwoch wurde die Bun­de­spolizei­in­spek­tion gegen 15:30 Uhr durch einen aufmerk­samen Bürg­er tele­fonisch informiert, dass er soeben vier Per­so­n­en bei einem Gren­züber­tritt von Polen nach Deutsch­land in der Nähe von Klein Bade­meusel beobachtet hat­te. Die Per­so­n­en seien daraufhin in einen Pkw gestiegen und davon gefahren. Eine Streife der Bun­de­spolizei sowie eine alarmierte Mobile Kon­troll­gruppe des Zolls kon­nten das Fahrzeug an der Anschlussstelle Rog­gosen anhal­ten und kon­trol­lieren. Bei den fest­gestell­ten Per­so­n­en han­delte es sich um einen pol­nis­chen Fahrer sowie drei Moldaw­ier und einen Aser­baid­schan­er ohne erforder­liche Aufen­thalt­sti­tel für Deutsch­land. Die vier geschleusten Per­so­n­en wur­den wegen der uner­laubten Ein­reise und Aufen­thalt angezeigt und am Don­ner­stag nach Polen zurück­geschickt. Der Fahrer wurde vor­läu­fig festgenom­men und bekam eine Anzeige wegen des Ein­schleusens von Ausländern. 

Am Don­ner­stagabend wurde die Bun­de­spolizei­in­spek­tion Forst gegen 22:40 Uhr durch die Lan­despolizei über zwei, in der Ort­slage Döbern fest­gestellte, uner­laubt aufhältige Ukrain­er informiert. Weit­ere Per­so­n­en seien flüchtig. Durch sofort ein­geleit­ete Fah­n­dungs­maß­nah­men kon­nten weit­ere neun Per­so­n­en aufge­grif­f­en wer­den. Die sechs männlichen und vier weib­lichen ukrainis­chen Staat­sange­höri­gen sowie eine Moldaw­ierin kon­nten keinen Aufen­thalt­sti­tel für Deutsch­land vor­weisen. Sie wur­den angezeigt und wer­den nach Polen zurückgeschoben. 

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