2. Oktober 2006 · Quelle: LR

Image der Flüchtlinge in Cottbus deutlich besser geworden

Das Image der Flüchtlinge hat sich in Cot­tbus deut­lich verbessert. Darauf wies der Cot­tbuser Inte­gra­tions­beauf­tragte Michael Wegen­er aus Anlass des gestri­gen Tags des Flüchtlings hin.

Die rund 250 Per­so­n­en aus dem Nahen und Fer­nen Osten, aus Nord- und Zen­tralafri­ka, aus Lateinameri­ka und Ost€pa wür­den sich im Stadt­bild durch nichts von anderen Aus­län­dern unter­schei­den, so Wegen­er in ein­er Presseinformation.

Dass die meis­ten Flüchtlinge in Woh­nun­gen irgend­wo im Stadt­ge­bi­et leben, sei ein Beitrag zur Inte­gra­tion, so Wegen­er. Vor fünf Jahren, blickt er zurück, sei das noch anders gewe­sen: «Flüchtlinge waren durch ihr Quarti­er und Ein­schränkun­gen in fast allen Lebens­bere­ichen stig­ma­tisiert.» Der äußere Ein­druck des Asyl­be­wer­ber­heims in der Lipezk­er Straße ließ nichts Gutes über deren Bewohn­er vermuten.

Jedoch wuchs der poli­tis­che Wille zur Verän­derung, so der Inte­gra­tions­beauf­tragte weit­er. Die Stadtverord­neten beschlossen neue For­men der Unter­bringung – die viele Bürg­er zunächst verun­sicherten. Sorge um Ruhe und Ord­nung machte sich bre­it. «Bestätigt aber» , so Wegen­er, «wur­den nur die pos­i­tiv­en Erwartun­gen.» Flüchtlinge brin­gen sich heute etwa im Pro­jekt «Lokales Kap­i­tal für soziale Zwecke» in das öffentliche Leben ein.

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