6. Juli 2002 · Quelle: asn cottbus

IWG-Demo in Cottbus verschoben

alle, die sich schon darauf gefreut hat­ten, den nuschel­nden zausel am 13.07.02 mit wasauchimmer
zu kon­fron­tieren, müssen sich noch eine woche gedulden. 

 

wie aus sicheren kreisen zu erfahren war, hat olle palet­ta seine “recht auf heimat”-demo kurz­er­hand auf den 20.07.02 ver­schoben [ter­minkalen­der der iwg-seite. nazikram!]. die gegen­de­mo wird also daher NICHT –wie geplant- am 13.07.02, son­dern logis­cher­weise auch am 20.07.02 starten. näheres dazu fol­gt in kürze. desweit­eren find­et sich auf der iwg-seite eine ankündi­gung für eine weit­ere demo in bran­den­burg: im okto­ber in eberswalde. 

 

warum palet­ta seine demo ver­schiebt, wis­sen wir nicht, vielle­icht will er am 13.07.02 aber lieber in leipzig mit worch demonstrieren. 

 

der über­ar­beit­etete aufruf: 

 

> am 20. Juli [!!] will die inter­es­sen­ge­mein­schaft für die wiedervere­ini­gung gesamt­deutsch­lands ‑iwg- in cot­tbus demon­stri­eren. unter dem mot­to “recht auf heimat” wird iwg-chef georg palet­ta an der geschichte rum­spie­len und sein “gross­deutsches reich” wieder­haben wollen. seine genuschel­ten reden von “der heimat” sind so irri­tierend, dass es selb­st seinen neon­azis-groupies nicht schw­er­fällt einzuschlafen. im grunde eine recht pein­liche vorstellung. 

 

> allerd­ings sind es nicht ein­fach die “ewiggestri­gen”, die dort auf­marschieren. sie sind nicht bloß im “gestern” hän­gen geblieben: ihr wun­sch nach einem “gross­deutschem reich” ist keine nos­tal­gie, son­dern blödsinn! 

 

> heute trifft sich bei der palet­ta-revue regelmäßig die regionale neon­azi-szene: npd-anhänger, kam­er­ad­schaften und nazi-schläger. es sind die, die heute nazi-pro­pa­gan­da ver­bre­it­en und ander­s­denk­ende und ander­sausse­hende ver­fol­gen. wenn sie palet­ta hin­ter­her­laufen, machen sie das auch, um zu zeigen, dass sie da sind und was sie wollen. 

 

> palet­ta ist nicht isoliert — dass macht auch der bund der ver­triebe­nen deut­lich: das am 13. juli stat­tfind­ende 5. ost­deutsche kul­turtr­e­f­fen der “ver­triebe­nen” wurde in der lokalzeitung dur­chaus als aus­druck der forderung nach “recht auf heimat” angekündigt. 

 

» stellen wir uns ihnen kon­se­quent in den weg !

und dann lachen wir sie aus 

 

mehr zur iwg hier auf infori­ot und auf www.infofool.asncottbus.org

plakate down­load­en: www.media.asncottbus.org »[vor­la­gen]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Im Feb­ru­ar und März 2021 nah­men sich drei Geflüchtete aus Pots­dam, Eber­swalde und Berlin das Leben. Für Ange­hörige und Berater*innen ste­ht fest: Die drei Män­ner wur­den durch das Asyl­sys­tem mas­siv unter Druck gesetzt.
400 Men­schen haben am Son­ntag in Eber­swalde gegen das ungerechte Asyl­sys­tem und den struk­turellen Ras­sis­mus in Deutsch­land demonstriert.
400 Men­schen haben heute in Eber­swalde gegen das ungerechte Asyl­sys­tem und den struk­turellen Ras­sis­mus in Deutsch­land demon­stri­ert. Der 21.03. ist der inter­na­tionale Tag gegen Ras­sis­mus – trau­riger Anlass an diesem Tag war der Tod von Salah Tayyar.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot