21. Dezember 2003 · Quelle: Tagesspiegel / Berliner Zeitung

Kein Bleiberecht für Familien Nguyen

(Tagesspiegel) Alt­lands­berg (PNN). Die viet­name­sis­che Fam­i­lie Nguyen aus Alt­lands­berg in
Bran­den­burg, die im Jahr 2000 durch das Kirchenasyl von Dol­gelin bundesweit
bekan­nt gewor­den ist, erhält weit­er­hin kein dauer­haftes Bleiberecht. Die
zulet­zt bis Jahre­sende befris­tete Dul­dung für die Eltern und die beiden
Kinder sei erneut um drei Monate ver­längert wor­den, sagte Pfar­rer Olaf
Schmidt am Fre­itag in Libbenichen bei Seelow auf Anfrage. 

Es sei “völ­lig unver­ständlich”, warum die Behör­den weit­er­hin nur
kurzfristige Dul­dun­gen ausstellen und der Fam­i­lie keine Aufenthaltsbefugnis
erteilen, sagte Schmidt. Durch die Dul­dun­gen würde auch die Arbeitserlaubnis
der Eltern jew­eils nur kurzfristig ver­längert. Das Ehep­aar Nguyen hat
Pfar­rer Schmidt zufolge Arbeit in Altlandsberg. 

Im Jahr 2000 soll­ten Vater und Sohn der Fam­i­lie Nguyen von der Mutter
getren­nt nach Viet­nam abgeschoben wer­den — allein die damals schwan­gere Frau
sollte bis zu ihrer Ent­bindung weit­er in Bran­den­burg geduldet wer­den. Vater
und Sohn erhiel­ten daraufhin mehrere Monate Schutz im Kirchenasyl von
Dol­gelin. Die Abschiebe­pläne hat­ten zu einem hefti­gen Stre­it zwis­chen der
evan­ge­lis­chen Kirche und Bran­den­burgs Innen­min­is­ter Jörg Schön­bohm (CDU)
geführt. 

Weit­er kein Bleiberecht für viet­name­sis­che Familie

(Berlin­er Zeitung) SEELOW/ALTLANDSBERG. Die viet­name­sis­che Fam­i­lie Nguyen aus Altlandsberg
erhält weit­er kein dauer­haftes Bleiberecht. Die zulet­zt bis Jahresende
befris­tete Dul­dung für die Eltern und die bei­den Kinder sei erneut um drei
Monate ver­längert wor­den, teilte Pfar­rer Olaf Schmidt am Fre­itag in
Libbenichen mit. Die Fam­i­lie war im Jahr 2000 durch ein Kirchenasyl
bun­desweit bekan­nt geworden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Die Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt ist Teil des Alter­na­tiv­en Jugend­pro­jek­tes 1260 e.V.. Wir sind seit vie­len Jahren in der Region aktiv und haben gestern unsere Chronik rechter Vor­fälle in Märkisch-Oder­land veröffentlicht.
Seit Ende 2020 nehmen die Aktiv­itäten des III. Weges in Märkisch-Oder­land zu. Schw­er­punkt bildet dabei die Stadt Bad Freienwalde.
Fred­er­s­dorf — Am 31. Jan­u­ar 1997 wird der damals 42-Jährige Phan Văn Toản am S‑Bahnhof Fred­er­s­dorf von zwei Neon­azis bru­tal zusam­mengeschla­gen und ermordet. Eine Gedenkak­tion wird am 31. Jan­u­ar am S‑Bahnhof stattfinden. 

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot