9. Dezember 2002 · Quelle: indymedia.de | lausitzer rundschau

Keiner hat was gemerkt | Großes Polizeiaufgebot sicherte Demo

1. Kein­er hat was gemerkt

indymedia.de

2. Großes Polizeiaufge­bot sicherte rechte Demon­stra­tion ab

lausitzer rund­schau

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Kein­er hat was gemerkt

130 Recht­sex­treme der Lausitzer Aktions­front ver­sam­melten sich heute in Hoy­er­swerder und demon­stierten gegen die reich­lich über 20% Arbeit­slosigkeit in der Stadt. Scheint keinem aufge­fall­en zu sein, daß vor 10 Jahren ein ganzes Asyl­be­wer­ber­heim evakuiert wer­den mußte, weil der Mob aus Recht­en und Volk die son­st gelyncht hät­ten. Statt mal die sozialen inländis­chen The­men aufzu­greifen und den Recht­en mal inhaltlich das Wass­er abzu­graben stre­it­et Ihr Maul­helden Euch über das Pro oder Kon­tra Palästi­na und wer mit wem und ob über­haupt und wer einem mal aufs maul und so… Hoffe mal das Euch das am Mon­tag nicht auch zu weit oder zu kalt oder zu doof oder so ist…

[ orig­i­nal­beitrag mit kom­mentaren ]

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lausitzer rund­schau

Großes Polizeiaufge­bot sicherte rechte Demon­stra­tion ab

Hoy­er­swer­daerin stellte sich gegen Kundge­bung

Hoy­er­swer­da. “Halt die Klappe ” , rief die ältere Dame beim Vor­beige­hen dem Mann am Mega­fon aus der Ferne erbost zu. Sie kam ger­ade vom Wei­h­nacht­seinkauf und wurde Zeu­g­in des Geschehens auf dem Lausitzer Platz. Doch ihr Ruf ver­hallte, ihre Begleit­er zogen sie sofort weg. Eine weit­ere Frau aus Hoy­er­swer­da stellte sich dage­gen offen gegen die rechte Kundge­bung. Mit einem Schild “Ich mache keinen Platz für Nazis ” war sie die einzige Gegen­demon­stran­tin. Mit rechtem Pop­ulis­mus redete der Sprech­er auf die meist jun­gen Leute ein. Rund 80Demonstranten, einige davon aus Hoy­er­swer­da, zählte die Polizei beim Auf­marsch der ange­blichen “Lausitzer Arbeit­slos­enini­tia­tive in Grün­dung ” am Sonnabend­nach­mit­tag. Hin­ter dieser Ini­tia­tive steck­en offen­sichtlich recht­sex­trem­istis­che Drahtzieher. Dazu zählt auch der aus Eber­swalde stam­mende Anmelder der Ver­anstal­tung. Die Stadtver­wal­tung war vor Gericht mit dem Ver­such gescheit­ert, die Demon­stra­tion zu ver­bi­eten. Dafür stellte sie Laut­sprech­er auf, aus denen Wei­h­nachtsmusik erk­lang. Die Demon­stran­ten set­zten jedoch durch, die Anlage abzuschal­ten. Laut Polizei wurde vor Beginn der Demo eine Per­son vor­läu­fig festgenom­men, weil sie “ver­botene Gegen­stände ” mit sich geführt habe.

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