4. November 2003 · Quelle: Berliner Zeitung

Ku-Klux-Klan-Anhänger zogen durch Neuruppin

NEURUPPIN. Rund zehn als Anhänger der ras­sis­tis­chen Organ­i­sa­tion Ku-Klux-Klan (KKK) verklei­dete Jugendliche sind am Fre­itagabend durch den Neu­rup­pin­er Stadt­teil Treskow gezo­gen. Nach Infor­ma­tio­nen der linken Inter­net­seite infori­ot zogen die Jugendlichen zu Hal­loween mit ein­er KKK-Fahne und einem Holzkreuz von Haus zu Haus und ver­langten Süßigkeit­en. Andern­falls dro­ht­en sie, bren­nende Holzkreuze in die Vorgärten zu stellen. Die Polizei in Neu­rup­pin bestätigte am Mon­tag den Vor­fall. Es seien die Per­son­alien von acht Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren fest­gestellt und Platzver­weise aus­ge­sprochen wor­den, sagte Polizeis­precherin Beat­rix Kühn. Derzeit werde geprüft, ob die Jugendlichen wegen der Bil­dung ein­er krim­inellen Vere­ini­gung zur Rechen­schaft gezo­gen wer­den kön­nen. (kbi.)

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Gestern gedacht­en ca. 60 Per­so­n­en in Neu­rup­pin Emil Wend­land und set­zten ein sicht­bares Zeichen gegen rechte Het­ze und Gewalt.
Wir rufen dazu auf sich am 01. Juli 2020 ab 18:00 Uhr am Rosen­garten, dem zen­tralen Gedenko­rt für Emil Wend­land, einzufind­en, diesem würdig zu Erin­nern und ein sicht­bares Zeichen gegen rechte Het­ze und Gewalt zu set­zen.

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