24. Januar 2004 · Quelle: LR

Kurdenfamilie aus Elbe-Elster ist offenbar im Heimatort

Die am Mittwoch aus dem Elbe-Elster-Kreis in die Türkei abgeschobene
fün­fköp­fige Fam­i­lie Fil­iz soll sich in ihrem Heima­tort in der Nähe der Stadt
Mardin an der türkisch-irakischen Gren­ze aufhalten. 

«Wir haben mündlich diese Infor­ma­tion von der deutschen Botschaft in Ankara
erhal­ten» , erk­lärte Elbe-Elster­Lan­drat Klaus Richter gegenüber der
RUNDSCHAU. Danach seien die Eheleute nach der Ankun­ft in Ankara lediglich
zur erken­nungs­di­en­stlichen Behand­lung mitgenom­men wor­den, weil sie keine
Ausweis­pa­piere besaßen. Noch am Don­ner­stag soll man sie nach Hause gebracht
haben. 

Die Berlin­er Anwältin der Fam­i­lie, Evelies Brök­ers-Messer­schmidt, hatte
dage­gen unter Beru­fung auf einen befre­un­de­ten türkischen Anwalt die
Ver­mu­tung geäußert, dass das Ehep­aar zum Ver­hör zur Staatsschutzpolizei
gebracht wor­den sei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Ein bun­desweites anti­ras­sis­tis­ches Bündnis von We’ll Come Unit­ed und
mehr als 40 Organ­i­sa­tio­nen, Ini­tia­tiv­en und Grup­pen ruft unter dem Mot­to „Unit­ed against Racism – Für eine Gesellschaft der Vie­len!“ auf zu dezen­tralen Aktionstagen.
20 Per­so­n­en sind zu der Demon­stra­tion in Dober­lug-Kirch­hain gekom­men, zu der die Ini­tia­tive „Busverbindung 571 jet­zt!“ ein­ge­laden hat­te – mehr waren auch nicht erlaubt. 
Am 9.4.2020 hat die Ini­ta­tive “We’ll Come Unit­ed” Berlin/Brandenburg durch einen
Super­markt-Shut­tle mit 6 pri­vat­en PKWs die Men­schen aus der Erstauf­nahme-Ein­rich­tung in Dober­lug-Kirch­hain unterstützt.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot