4. Juni 2003 · Quelle: MOZ

Landesjugend wehrt sich gegen Kürzungen

Pots­dam (ddp-lbg). Der Lan­desju­gen­dring hat einen neuen Vor­stand. Als Vor­standssprech­er wurde Tino Kunert von der Deutschen Wald­ju­gend mit klar­er Mehrheit in seinem Amt bestätigt, wie der Ver­band am Dien­stag in Pots­dam mit­teilte. Weit­ere Vor­standsmit­glieder sind San­dra Bren­ner (Berlin-Bran­den­bur­gis­che Land­ju­gend), Markus Weber (Bund der deutschen katholis­chen Jugend), Robert Busch (Bran­den­bur­gis­che Sportju­gend), Alexan­der Fis­ch­er (DGB-Jugend) sowie Frank Vulpius (Kreis- und Stadtju­gen­dringe). Der Lan­desju­gen­dring ist eine Arbeits­ge­mein­schaft von 32
lan­desweit täti­gen Jugend­ver­bän­den sowie den Kreis- und Stadtju­gen­drin­gen in Bran­den­burg.

Der neue Vor­stand wen­det sich gegen die Kürzun­gen der Lan­desregierung im Bere­ich der
Jugend. Die Einsparun­gen seien «kon­trapro­duk­tiv für die wirtschaftliche
Kon­so­li­dierung des Lan­des» und «jen­seits jed­er vernün­fti­gen Pri­or­itätenset­zung».
Kunert betonte: «Uns laufen die Jugendlichen weg, weil wir keine Per­spek­tive mehr
bieten kön­nen.» Fir­men kämen gar nicht auf die Idee, in Bran­den­burg zu investieren,
weil die «Bedin­gun­gen für Fam­i­lien, Kinder und Jugendliche immer schlechter wer­den».
Die Vol­lver­samm­lung der Lan­desju­gen­drings hat ein Forderungspa­pi­er mit dem Titel
«Ihr seid pleite — wir sind die Zukun­ft» ver­ab­schiedet. Darin wer­den Lan­desregierung
und Land­tag aufge­fordert, die Jugen­dar­beit sowie die Bere­iche Bil­dung und
Wis­senschaft als Schw­er­punk­te zu fördern. (www.ljr-brandenburg.de)

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