23. August 2006 · Quelle: MOZ

Leben an der Grenze

Anger­münde — Leben an der Gren­ze ist das The­ma, das den pol­nis­chen Fotografen Andrzej Lazows­ki seit Jahren bewegt. Der Kün­stler aus Stet­tin beschäftigt sich im weitläu­fig­sten Sinne mit Gren­z­er­fahrun­gen. Zehn Jahre lang war er an der deutsch-pol­nis­chen Gren­ze unter­wegs und hat mit sein­er Kam­era und dem unnachahm­lichen Blick für Details und Ungewöhn­lich­es Grenz­bilder aufgenom­men. Die Motive reichen von der geografis­chen Gren­ze bis zur eher philosophis­chen Gren­ze zwis­chen Leben und Tod. Seine Arbeit­en nach zehn­jährigem Gren­z­gang zeigt der pol­nis­che Kün­stler nun in ein­er Jubiläum­sausstel­lung, die auch nach Anger­münde kommt. Dazu laden der Vere­in Europa­haus Anger­münde und der Vere­in Zeit Raum Iden­tität Stet­tin ein. 

Am Dien­stag, dem 29. August, wird seine ein­drucksvolle Schau “An der Gren­ze — Na pograniczu” um 15 Uhr im Foy­er des Anger­mün­der Rathaus­es im Bei­sein des Kün­stlers eröffnet. Inter­essierte Besuch­er sind dazu her­zlich eingeladen. 

Der 33-jährige Andrzej Lazows­ki studierte an der Schule für pro­fes­sionelle Fotografie an der Akademie der Schö­nen Kün­ste in Poz­nan. Seit 1997 führt er ein eigenes Fotoate­lier im Kün­stler­haus Stet­tin und hat bere­its zahlre­iche Ausstel­lun­gen gestaltet.

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