24. April 2017 · Quelle: Presseservice Rathenow

Luckenwalde: III. Weg mobilisierte für Mai-Aufmarsch in Gera

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Im Vor­feld eines geplanten Großauf­marsches Anfang Mai 2017 in Gera (Thürin­gen) führte die neon­azis­tis­che Klein­partei „der III. Weg“ im Laufe des Tages mehrere Mobil­isierungsver­anstal­tun­gen im Bun­des­ge­bi­et durch. Schw­er­punk­te dieses so genan­nten „Antikap­i­tal­is­tis­chen Aktion­stages“ waren dabei die Städte Nürn­berg und Neu­markt in der Oberp­falz (Bay­ern).
In Berlin und Bran­den­burg war der III. Weg an min­destens zwei Orten präsent. Am frühen Mor­gen führte die Partei zunächst am Berlin­er Bahn­hof Licht­en­berg eine Ver­samm­lung durch, bevor sich ein Großteil der dort Teil­nehmenden nach Bran­den­burg begab.
In Luck­en­walde (Land­kreis Tel­tow-Fläming) formierte sich der III. Weg dann zu ein­er erneuten Kundge­bung. Daran nah­men unge­fähr 20 Per­so­n­en teil. Die Ver­samm­lung fand in der Salzu­fler Allee gegenüber der Polizei­in­spek­tion Tel­tow-Fläming statt. Es wur­den Flug­blät­ter aus­gelegt sowie ein Ban­ner und mehrere Flaggen und Plakate gezeigt. Auf einem Plakat wurde mit der Über­schrift: „Arbeit adelt“ gewor­ben. Die Parole ist dem Mot­to des nation­al­sozial­is­tis­chen Reich­sar­beits­di­en­stes (RAD, Ver­bot 1945) „Arbeit für Dein Volk adelt Dich selb­st“ entlehnt. Die Kurz­fas­sung: „Arbeit Adelt“ war u.a. auch in Ehren­dolchen dieser ver­bote­nen Organ­i­sa­tion ein­graviert.
Ergänzung vom 24. April 2017:
Laut Polizeiangaben gegenüber den Pots­damer Neuesten Nachricht­en soll es am Sam­stag auch noch eine Farbbeutelat­tacke auf die Kundge­bung des III. Weges durch zwei Nazi-Geg­n­er gegeben haben. Anschließend sei es außer­dem zu „Rangeleien“ gekom­men.
Fotos der Kundge­bung: hier

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