12. Mai 2004 · Quelle: Rettet das Marchi

Marchi bleibt vorerst

(INFORIOT) Fol­gen­der Beitrag erre­ichte uns per Mail. Es geht um den Club March­witza, ein Eisen­hüt­ten­städter Jugend­klub, der geschloßen wer­den sollte.

(Ret­tet das Marchi) Am Dien­stag, dem 04.05., trafen sich vor dem Eisen­hüt­ten­sadtädter Rathaus ca. 100 Men­schen, um gegen die Kürzun­gen im Jugend- und Kul­turbere­ich zu demon­stri­eren. Die Demon­stran­ten gehörten den unter­schiedlich­sten Spek­tren an — man fand unter ihnen Punks, Goth­ics, Hip­pies und andere gefährliche Alter­na­tive wie Rent­ner etc.. 

Unge­fähr eine halbe Stunde vor Beginn der Stadtverord­neten­ver­samm­lung kamen dann auch Vetreter des Trägers INTERKULTURVIELFARBEN E.V. sie hissten als erstes schwarze Flaggen vor dem Rathaus, gle­ichzeit­ig erschien ein Straßenthe­ater um weit­ere Pas­san­ten mit der Parole “Stadt Regiert — Kul­tur Krepiert” auf die prekäre Sit­u­a­tion aufmerk­sam zu machen. Kurz vor 17 Uhr bat ein Mitar­beit­er des Clubs uns, uns nach drin­nen in den Tagungsraum des Rathaus­es zu begeben. Dort hörten wir uns in aller Ruhe an, was die Her­ren Poli­tik­er zu sagen hat­ten und mit großer Über­raschung reg­istri­erten wir das der Bürg­er­meis­ter Herr Wern­er sich für die Erhal­tung des Clubs ein­set­zte obwohl er in den Vor­jahren immer die Gegen­po­si­tion bezog. Kurz vor der Abstim­mung erteilte der Vor­sitzende der SVV noch einem Mitar­beit­er des Clubs Red­erecht. Gegen 18 Uhr kam es dann
zur finalen Abstim­mung in der mehrheitlich beschlossen wurde, das der Club March­witza geöffnet bleibt. Wenn auch wohl nur bis zum näch­sten Jahr, dann müssen wir wieder
auf die Straße gehen, weil irgend­so ein bescheuert­er Abge­ord­neter nicht weiß, was Sache ist.

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