11. August 2005 · Quelle: indymedia

Merkel hält an militärischer Bombodrom-Nutzung fest

Die CDU-Vor­sitzende Angela Merkel hält an ein­er mil­itärischen Weit­er­nutzung des ehe­ma­li­gen Luft­bo­den-Schieß­platzes Bom­bo­drom in der Kyritz-Rup­pin­er Hei­de durch die Luft­waffe fest.

In einem Schreiben an die Vor­sitzende des Bun­des für Umwelt- und Naturschutz, Frau Dok­tor Ange­li­ka Zahrnt, argu­men­tiert sie, dass der Bund Sol­dat­en nicht schlecht aus­ge­bildet in Ein­sätze schick­en dürfe. Wittstck sei der best geeignete Übungsplatz in Deutsch­land. Außer­dem sei eine möglichst gerechte Las­ten­verteilung in Deutsch­land angestrebt, da 75 Prozent der Übungs­flüge der Luft­waffe im Aus­land stat­tfind­en wür­den. Deshalb halte die CDU/C­SU-Bun­destags­frak­tion eine Nutzung des ehe­mals größten Bomben­ab­wurf­platzes Deutsch­lands durch die Luft­waffe für notwendig.

Das Bom­bo­drom wurde von der Roten Armee geschaf­fen, um auf ein­er Fläche, die einem Drit­tel der Grund­fläche Berlins entspricht. den Luft-Boden-Krieg zu trainieren. Nach der wende herrschte im All­ge­meinen poli­tis­ch­er Kon­sens darüber, dass die Liegen­schaften der Sow­jet-Armee und GUS-Stre­itkräfte nicht mehr mil­itärisch genutzt wer­den.

Nach Plä­nen der Luft­waffe soll das Übungs­gelände auch an Armeen ander­er Län­der für Übungs­füge ver­mi­etet wer­den.
Seit mehr als einem Jahrzehnt kämpft die Bügerini­tia­tive FREIe HEI­De als Teil der deutschen Friedens­be­we­gung gegen eine erneute Inbe­trieb­nahme des Mil­itärgelän­des.

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