13. September 2007 · Quelle: PNN

Mini-Demo für mehr Geld für Jugendliche

Rund 40 Jugendliche haben gestern ab acht Uhr am Rand des Weges zum Land­tag auf dem Brauhaus­berg ges­tanden und für mehr Geld für junge Leute demon­stri­ert. Damit unter­stützten sie eine aktuelle Kam­pagne des Lan­desju­gen­drings Bran­den­burgs (LJR), der im kom­menden Haushalt eine Erhöhung des Lan­desju­gend­plans von rund 10 Mil­lio­nen Euro auf 15,7 Mil­lio­nen Euro fordert. Gestern fand im Land­tag die erste Lesung des Haushalts statt. Markus Weber, Vor­standssprech­er des LJR, sagte zu seinen Forderun­gen: „Das bei den Poli­tik­ern so beliebte Argu­ment: ‘Die beste Jugend­poli­tik ist, den Kindern und Jugendlichen in der Zukun­ft keine Lan­dess­chulden aufzubür­den, ist kurzsichtig.“ Es könne nicht 15 Jahre lang die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brach liegen, um so den Lan­deshaushalt zu sanieren. „Denn dann sind keine Struk­turen und Per­spek­tiv­en mehr da, in die die Jugendlichen hinein wach­sen kön­nten“, so Weber.

Bran­den­burgs Bil­dungsmin­is­ter Hol­ger Rup­precht hörte sich solche Argu­mente gestern Vor­mit­tag an, reagierte aber zurück­hal­tend. „Für mich ist es ein Erfolg, dass die Zahl der Jugend­be­treuer im Land gle­ich bleibt – und dies, obwohl Arith­metik­er voraus­sagen, dass es in Zukun­ft weniger Jugendliche gibt.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot