18. Februar 2002 · Quelle: berliner zeitung

Minister geht gegen rechte Musik-CD vor

Das Bil­dungsmin­is­teri­um hat bei der Bun­de­sprüf­stelle für jugendge­fährdende Schriften und Medi­en für drei Musik-CD aus dem Land einen Antrag auf Indizierung gestellt. Die Ton­träger seien bei polizeilichen Maß­nah­men beschlagnahmt wor­den, teilte das Min­is­teri­um am Son­ntag mit. Wür­den die CD auf den Index geset­zt, dürften sie nicht mehr öffentlich aufge­führt oder Jugendlichen zugänglich gemacht wer­den. Durch kon­se­quente Ver­bote recht­sex­tremer Musik werde recht­sradikalen Grup­pen ein wichtiges Ele­ment des Zusam­men­halts ent­zo­gen, hieß es weit­er. Bran­den­burg habe bish­er sechs Anträge auf Indizierung von Ton­trägern gestellt. Im ver­gan­genen Jahr seien bei der Bun­de­sprüf­stelle ins­ge­samt 476 Indizierungsanträge einge­gan­gen, davon 37 für Ton­träger.

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