17. März 2006 · Quelle: www.polizei.brandenburg.de

Mit dem Polizeiorchester in den Frühling

Pots­dam — „Willkom­men in Bran­den­burg“ heißt das Mot­to, unter dem das Lan­despolizeiorch­ester Bran­den­burg an diesem Son­ntag (19. März) eine musikalis­che Wan­derung in den Bran­den­burg­er Früh­ling untern­immt. Mit diesem Früh­lingskonz­ert set­zen die 46 Musik­er des beliebten Klangkör­pers die Tra­di­tion ihrer Konz­erte im Niko­laisaal in Pots­dam mit neuen musikalis­chen Akzen­ten fort. Unter dem Diri­gat von Jür­gen Blu­dowsky sin­gen Ute Beck­ert und Will Erd­mann Lieder, die die Schön­heit der Bran­den­burg­er Land­schaften beschreiben.

In diesem Jahr ist das Orch­ester der Polizei bere­its für 200 Ver­anstal­tun­gen vorge­bucht. Dabei treten die Musik­er in ver­schiede­nen For­ma­tio­nen auf. Sie freuen sich auf Auftritte Ende März im Rah­men von Schülerkonz­erten in Polen, während des Aktion­stages „Gle­ich­stel­lung – Men­schen mit Behin­derun­gen“ in Pots­dam, zur Lan­des­garten­schau in Rathenow sowie zur 850-Jahre-Feier der Stadt Cot­tbus.

„Mit sein­er musikalis­chen Vielfalt, die in hoher Pro­fes­sion­al­ität darge­boten wird, erre­icht das Lan­despolizeiorch­ester ver­schiedene Alters­grup­pen. Als musikalis­che Botschafter der Polizei kon­nten sie auf ihre Art einen Brück­en­bo­gen zur Arbeit der Polizei schla­gen und so zur bre­it­en Akzep­tanz ihrer Arbeit unter den ver­schiede­nen Bevölkerungs­grup­pen beitrage,“ würdigt Innen­min­is­ter Jörg Schön­bohm die vielfältige Arbeit der Polizeimusik­er.

So kon­nte das Lan­despolizeiorch­ester im ver­gan­genen Jahr nicht nur schöne Erfolge ver­buchen und in 230 Auftrit­ten um die 76.500 Zuhör­er erre­ichen, son­dern sich auch weit­ere musikalis­che Felder erschließen. Es ent­stand erst­mals eine CD mit konz­er­tan­ter Musik unter dem Titel „Sin­fonis­che Bläser­musik“ pro­duziert. Diese CD erschloss nicht nur einen größeren Zuhör­erkreis, son­dern erhielt auch äußerst pos­i­tive Kri­tiken in der Fach­szene. Eine weit­ere CD wurde mit wieder­ent­deck­ten Märschen pro­duziert.

Außer­dem spielte das Polizeiorch­ester zum Tag der offe­nen Tür des Deutschen Bun­desrates in Berlin, ver­buchte ausverkaufte Neu­jahrskonz­erte in Keve­lar (NRW) und Pots­dam, wurde gefeiert bei seinen Gast­spie­len anlässlich der „Grü­nen Woche“ in Berlin sowie im Pots­damer Stern-Cen­ter. „Win­terträume eines Holzen­gels“ hieß die von Orch­ester­leit­er Peter Vierneisel kreierte Geschichte für die Wei­h­nacht­skonz­erte, die in diesem Jahr wegen ihrer Erfolge wieder­holt wer­den. Darüber hin­aus wur­den in zahlre­ichen Schülerkonz­erten sowie in der Fort­führung des Koop­er­a­tionspro­jek­tes mit der Uni­ver­sität Pots­dam im beson­deren Maße die Ziel­gruppe der Kinder und Jugendlichen ange­sprochen.
An der Spitze des Klangkör­pers ste­ht seit Ende Feb­ru­ar dieses Jahres Peter Vierneisel, der den langjähri­gen Leit­er Jür­gen Blu­dowsky aus gesund­heitlichen Grün­den ablöst. Jür­gen Blu­dowsky wird dem Orch­ester weit­er­hin als zweit­er Mann zur Ver­fü­gung ste­hen.

Unter­stützt in seinen vielfälti­gen Aktiv­itäten wird der Klangkör­p­er durch den „Fre­un­deskreis Lan­despolizeiorch­ester e.V.“, der auch das diesjährige Früh­lingskonz­ert ver­anstal­tet.

Infor­ma­tio­nen über die Musik, Auftritte und Buchungsmöglichkeit­en gibt es auf der neu gestal­teten Inter­net­seite des Orch­esters unter http://www.internetwache.brandenburg.de/lapob

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