14. Oktober 2003 · Quelle: Inforiot

Morgen NPD-Infostände

(Infori­ot) Die NPD wird in diesem Jahr das erste Mal an den Kom­mu­nal­wahlen im Land­kreis Oder­spree (LOS) teil­nehmen. Nach­dem die Recht­en die erforder­lichen Unter­schriften gesam­melt hat, tritt sie nun mit ins­ge­samt sieben Kan­di­dat­en an. Zu ihnen gehören
Lars Bey­er (Wahlkreis 1), Oliv­er Kuch­er (Wahlkreis 2), Klaus Beier (Wahlkreis 3, Kreisvor­sitzen­der, NPD-Bun­des-Press­esprech­er) und Roc­co Kilz (Wahlkreis 4). Nach eigen­em Bekun­den rech­net die NPD damit, in den Kreistag einzuziehen — es gibt keine Fünf-Prozen­thürde. “Ger­ade im Jugend­bere­ich” seien die Recht­en “fest als nationale Oppo­si­tion verankert”. 

Um Stim­men wer­ben will der NPD-Kreisver­band bei Infos­tän­den in fol­gen­den Städten:

Erkn­er, Fürsten­walde, Storkow, Bad Saarow, Beeskow, Müll­rose, Brieskow-Finken­heert und Eisen­hüt­ten­stadt. Am 15.10. (Mittwoch), 16.10. (Don­ner­stag) und 23.10. (Don­ner­stag) find­en in oben genan­nten Städten Kurzkundge­bun­gen mit dem NPD-Parteivor­sitzen­den Udo Voigt und dem Lie­der­ma­ch­er Jörg Häh­nel statt. 

Konkret wird die NPD mit ihren Wahlkampf-Helfern zum Beispiel am Mittwoch, dem 15. Okto­ber von 10 bis 12 Uhr in der Friedrich­straße in Erkn­er einen Wahlkampf­s­tand abhalten. 

Unter anderem auch in Witt­stock tritt die NPD an, um in die Stadtverord­neten-Ver­samm­lung einzuziehen. Auf der Liste der Partei ste­hen laut NPD-Inter­net­seit­en vier Namen: Math­ias Wirth (24), KFZ-Mechaniker; Sven Knop (25), Umschüler; Ker­stin Wern­er (19), Abi­turi­entin; Peter Müller (22), Maler.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Frank­furt (Oder) — Über 300 Men­schen demon­stri­erten bei Starkre­gen gegen Nazi-Net­zwere in Frank­furt (Oder). Am Abend kam es zu mehreren ver­balen Über­grif­f­en und rassistischen
Belei­di­gun­gen durch Neon­azis in der Frank­furter Innenstadt. 
Infori­ot – Erneut ver­sam­melten sich etwa 70 Neon­azis in Frank­furt (Oder) um gegen Kindesmiss­brauch zu demon­stri­eren. Trotz Regens kamen etwa 300 Antifaschist*innen zusam­men um das Treiben der Recht­en nicht unbeant­wortet zu lassen.
Das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)” ruft alle Frankfurter*innen und Unterstützer*innen dazu auf, am Sam­stag, dem 17. Juli, 12.00 Uhr, ein Zeichen gegen neon­azis­tis­ches Gedankengut zu setzen.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot