25. August 2005 · Quelle: Verfassungsschutz Brandenburg

Musik gegen rechts“ gegen rechtsextremistische Töne

Das Refer­at „Ver­fas­sungss­chutz durch Aufk­lärung“ ruft alle Bürg­erin­nen und Bürg­er, ins­beson­dere Jugendliche und Lehrer zu ein­er Umtauschak­tion auf. Wer eine CD mit recht­sex­trem­istis­chen Inhal­ten in die Hand gedrückt bekommt, kann sie uns zuschick­en. Im Gegen­zug gibt es dann den Sam­pler „Musik gegen rechts“, zu dem unter anderem Max Herre, Jeanette Bie­der­mann, Sil­ber­mond und die Söhne Mannheims Songs beiges­teuert haben.

Zugang zu den Emo­tio­nen

Recht­sex­trem­is­ten ver­suchen immer wieder, ihre Ideen auf ver­schiede­nen Wegen zu ver­bre­it­en. Den emo­tionalen Zugang zu jun­gen Men­schen suchen sie in der Musik. Seit einiger Zeit ist diese per­fide Strate­gie von Recht­sex­trem­is­ten ver­stärkt ange­wandt wor­den. Sie haben im let­zten Jahr CDs ange­fer­tigt, auf denen ein­schlägige Bands zu unter­schiedlichen Musik­stilen ihre men­schen­ver­ach­t­ende Ein­stel­lung zum Aus­druck bracht­en.

Die Verteilung der so genan­nten „Schul­hof-CD” kon­nte in Bran­den­burg durch die erfol­gre­iche Beschlagnahme von rd. 750 Exem­plaren bis­lang unter­bun­den wer­den. Da die NPD bere­its in den Wahlkämpfen in Sach­sen und Schleswig-Hol­stein nach dem Muster der „Schul­hof-CD“ pro­duzierte Musik-CDs einge­set­zt hat­te, ist mit ein­er solchen Aktion auch im Bun­destagswahlkampf zu rech­nen.


„Jugendge­fährdende Aktio­nen nicht tolerieren“

Die Lei­t­erin des Ver­fas­sungss­chutzes Bran­den­burg, Win­friede Schreiber, lobte die Umtauschak­tion aus. „Wir dür­fen solche jugendge­fährden­den Aktio­nen nicht tolerieren“ betonte sie auch in einem Warn­hin­weis über recht­sex­trem­istis­che Musik an die Bran­den­burg­er Lan­dräte und Ober­bürg­er­meis­ter. Um recht­sex­trem­istis­ch­er Pro­pa­gan­da den Boden zu entziehen, hoffe sie auf ein bre­ites Echo auf die Aktion.

Unsere Adresse ist: Min­is­teri­um des Innern, Abteilung V, Hen­ning von Tresck­ow-Str. 9–13, 14467 Pots­dam

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

In Sam­melun­terkün­ften in Bran­den­burg sind Geflüchtete einem hohen Infek­tion­s­ge­fahr in engen Sam­melun­terkün­ften aus­ge­set­zt, während die katas­trophalen Bedin­gun­gen in den Flüchtlingslagern an den EU-Gren­zen auch kein Ende nehmen.
Der LV Bran­den­burg der Vere­ini­gung der Ver­fol­gten des Naziregimes – Bund der Antifaschistin­nen und Antifaschis­ten, kurz VVN-BdA, ruft zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Faschis­mus am 8. Mai 2020 zu einem dezen­tralen Gedenken und Erin­nern auf.
Dem 75. Jahrestag der Befreiung vom Nation­al­sozial­is­mus in Pots­dam-Babels­berg am 24.April kann in diesem Jahr auf­grund der Covid-19-Pan­demie und ihrer daraus resul­tieren­den Beschränkun­gen und Sicher­heits­maß­nah­men nicht in adäquater und würdi­ger Weise gedacht und erin­nert wer­den.

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot