9. Dezember 2004 · Quelle: MOZ

Mutige Namens-Entscheidung

Schorfhei­de (MOZ) Finow­furts zen­traler Fest­platz vor dem neuen Sitz der Gemein­de­v­er­wal­tung heißt seit Mittwoch “Erzberg­er­platz”. Bran­den­burg­weit wurde erst­mals ein Platz oder eine Straße nach Matthias Erzberg­er (1875–1921) benan­nt. Der Finanzmin­is­ter der Weimar­er Repub­lik und Unterze­ich­n­er des Ver­sailler Friedensver­trages gilt heute als ein­er der Weg­bere­it­er deutsch­er Demokratie. 

Die Namenswei­he auf dem ehe­ma­li­gen Müh­len­gelände nah­men Min­is­te­ri­al­rat Hans Freuden­berg von der Berlin­er Vertre­tung Baden-Würt­tem­bergs, dem Geburt­s­land Erzberg­ers, sowie Bran­den­burgs Gen­er­al­staat­san­walt Erar­do Raut­en­berg vor. Raut­en­berg hat­te sich maßge­blich für die öffentliche Würdi­gung Erzberges einge­set­zt und war in Schorfhei­de auf offene Ohren gestoßen. 

“Dr. Raut­en­berg war über die Medi­en auf die Straßenum­be­nen­nun­gen im Zuge unser­er Gemein­de­fu­sion aufmerk­sam gewor­den. Er rief an und fragte, ob wir uns eine Würdi­gung von Matthias Erzberg­er durch eine Straßen- oder Platzbe­nen­nung vorstellen kön­nten”, erin­nerte sich Bürg­er­meis­ter Uwe Schoknecht. Während der Gen­er­al­staat­san­walt mit dem gle­ichen Anliegen in Berlin bis­lang keinen Erfolg hat­te, machte sich die Gemeinde Schorfhei­de für die Würdi­gung stark. 

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