12. November 2002 · Quelle: Märkische Allgemeine

Nazi-Schmiererei in Sachsenhausen

ORANIENBURG Hak­enkreuz-Schmier­ereien im Gäste­buch der 1992 durch einen anti­semi­tisch motivierten Bran­dan­schlag teil­weise zer­störten Baracke 38 ent­deck­ten am Fre­itag um 15.50 Uhr Mitar­beit­er der Gedenkstätte Sach­sen­hausen. Sie alarmierten sofort die Polizei. Die Beamten der Wache Oranien­burg kon­nten noch auf dem Gelände des ehe­ma­li­gen Konzen­tra­tionslagers zwei junge Män­ner aus Ham­burg und Meck­len­burg-Vor­pom­mern stellen. Ein­er von bei­den war ihnen durch einen recht­sradikalen Aufnäher auf der Jacke aufge­fall­en. Bei der anschließen­den Vernehmung ges­tand der 23-Jährige seine Tat.

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Wohin führt der Ruck nach rechts? Am 05.06. lud die Gedenkstätte Sach­sen­hausen zur Diskus­sion darüber, wie Erin­nerungskul­tur in Zeit­en des Recht­srucks lebendig bleiben kann.
INFORIOT — Vom 30. 05.–1.06. wollen sich Rock­er der Vere­ini­gun­gen „Sons of Future / Nomads“ aus Zehdenick und der „Bur­gun­den“ aus Schwedt/Oder zu ein­er zweitäti­gen „Vatertagsver­längerung“ tre­f­fen.
Im Land Bran­den­burg gibt es eine Vielzahl an Erin­nerungsstät­ten, Gedenkstät­ten und Frieden­höfen, die an die Befreiung von Ortschaften und Konzen­tra­tions- bzw. Außen­lager erin­nern. Mit dem 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom NS.

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