27. Oktober 2004 · Quelle: Autonome Antifaschistinnen

Nazidemo in Bernau

Am Fre­itag den 22.10. kam es zum zum drit­ten mal nach Kriegsende zu einem Nazi­auf­marsch in Bernau. 

Dieser richtete sich gegen das Antifa-Week­end, welch­es vom 22–24.10 in Bernau stattfand. 

Der größte Teil aber hat sich dem Week­end statt den Nazis gewid­met so das die Infover­anstal­tung wie auch die Par­ty danach gut besucht war. Diejeni­gen, die Ver­sucht haben an den Auf­marsch ranzukom­men hat­ten es sehr schw­er da schon eine Stunde vor Beginn der Demo die Naziroute kom­plett abges­per­rt wurde. Alles was nicht nach Nazis aus­sah wurde
von der Polizei zurück gewiesen. Selb­st Leute die nur mit ihren Hun­den spazieren gin­gen wur­den aus dem nahgele­gen­den Park verwiesen. 

Dies alles führte dazu dass sich diese Leute über die Polizei wie auch über die Nazis aufregten. Trotz alle­dem schafften es einige Antifaschistin­nen sich einen Überblick über die Nazis zu machen. Teil­weise kon­nten diese auch die Nazide­mo “begleit­en” um Chris­t­ian Worch wie auch Gor­den Rein­holz zu lauschen. “Nicht wir sind die
Steineschmeißen­den Chaoten..” Kurz darauf erk­lang die Parole: “Gebt den Zeck­en die Strasse zurück. Stein für Stein.” Was wiedere­in­mal bewies, dass Nazis nicht ger­ade die hell­sten sind. 

Der Auf­marsch bestand aus etwa 90 Leuten. Davon waren etwa 70 dem Spek­trum des MHS, der BASO, KSTOR (-Mädel­gruppe) und auch der Anti-Antifa Pots­dam zuzuord­nen. So schnell wie diese kamen waren sie auch schon wieder weg und in Bernau zog wieder Ruhe ein. Teile der Bernauer Nazis haben sich dann bei ihrem Lieblings Dön­er­laden “Bistro Cen­tro” niederge­lassen um bei Bier und Dön­er über den tollen Tag zu reden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Beiträge aus der Region

Die heuti­gen Veröf­fentlichun­gen von Frag­Den­Staat, rbb und dem ARD-Poli­tik­magazin Kon­traste führen vor Augen, zu welchen frag­würdi­gen Mit­teln das Bran­den­burg­er Innen­min­is­teri­um greift, um den Bau eines  Abschiebezen­trums am BER durchzusetzen.
Das Bünd­nis “Abschiebezen­trum BER ver­hin­dern” startet heute (04.07.2022) eine
Online-Aktionswoche gegen “Hard­er und Part­ner” – der Abschiebein­vestor soll das
geplante Abschiebezen­trum am Flughafen BER bauen.
An die Evan­ge­lis­che Kirche: Ver­ant­wor­tung JETZT. Protest entkrim­i­nal­isieren! Aufruf zur Demo “Gar­nisonkirche stop­pen”: Dien­stag, 7. Juni, 17 Uhr Start Am Grü­nen Git­ter 1, Frieden­skirche / Sitz des Ev. Kirchenkreis­es Potsdam 

Opferperspektive

Logo de rOpferperspektive Brandenburg

NSUwatch Brandenburg

Polizeikontrollstelle

Logo der Polizeikontollstelle - Initiative zur Stärkung der Grund- und Bürgerrechte gegenüber der Polizei

Netzwerk Selbsthilfe

Termine für Potsdam

Termine für Berlin

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot