11. Februar 2003 · Quelle: Antifaschistische Gruppe Südbrandenburg

Nazimord in Erfurt: Behörden verneinen rechten Hintergrund

Am 25.1.03 wurde eine Gruppe von Punks in Erfurt Nord von ein­deutig erkennbaren Nazis über­fall­en. Eines der Opfer, ein 48-jähriger Mann, ver­starb im Kranken­haus. Es han­delt sich hier­bei um den Vater eines Punkers aus Forst.
Die Opfer­per­spek­tive und ein Anwalt küm­mern sich um die Opfer und Hin­terbliebe­nen.

Die Stadt,der Bürg­er­meis­ter und die Polizei, tun alles als eine Kneipen­schlägerei ab. Es könne kein recht­sex­tremes Motiv gese­hen wer­den. Eine poli­tisch motivierte
Tat wird allerd­ings nicht aus­geschlossen.

Der Sohn wird finanzielle Unter­stützung brauchen(Nebenklage…).

Wir fordern alle aktiv­en Men­schen dazu auf, jed­er Art von
Rassismus,Antisemitismus und Recht­sexremis­mus ent­ge­gen­zutreten. Wir hof­fen auf ein bre­ites Band der Sol­i­dar­ität und Wut.

Antifaschis­tis­che Gruppe Süd­bran­den­burg

Spendenkon­to

Anlauf­stelle für Opfer recht­sex­tremer Gewalt e.V.

Sparkasse Spree-Neiße

BLZ 180 500 00

KNR 321 610 0137

Ken­nwort “Forst”

Auf Nach­frage wird eine Spenden­quit­tung geschickt.
(Parzellenstr.79 Cot­tbus 03046, Tel: 0172–7585772, e-mail aforg@gmx.net)

Weit­ere Infos

Antifas­cist Youth Erfurt aye.antifa.net/

ATAG puk.de/atag

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