16. Februar 2002 · Quelle: Eine Beobachterin

Nazis marschierten wieder durch Wittstock

Witt­stock an der Dosse scheint eine außeror­dentliche Anziehungskraft auf Nazis zu haben. Heute (Fre­itag, 15 .Feb­ru­ar) wurde wieder marschiert. Die etwa 50 Hack­fressen gedacht­en des „alli­ierten Bomben­ter­rors“ und zogen mit Fack­eln vom Bahn­hof aus in die Innen­stadt. An der Spitze der NPD-Kreisvor­sitzende Mario Schulz. Anson­sten waren Nazis aus der Prig­nitzer Region, aus Ham­burg, aus Berlin sowie welche vom Nationalen Wider­stand Lud­wigslust vertreten. Die Parolen waren die Üblichen. Ordentlich paz­i­fistisch gaben sich die Papp­kam­er­aden mit den Sprüchen auf ihren Trans­par­enten. Da waren zum Beispiel: „Für die Freie Hei­de. Sofort!“ oder „Wollt ihr den total­en Krieg? Wir nicht!“. Nach der Abschlusskundge­bung wurde wahrschein­lich ein Trans­par­ent beschlagnahmt. Zu ver­muten ist, dass es sich dabei um jenes mit der Auf­schrift “Nationaler Wider­stand Lud­wigslust 88” handelte.

 

Die Witt­stock­er Bevölkerung hat das Schaus­piel nicht inter­essiert. Gege­nak­tio­nen gab es aber auch keine. In Witt­stock ist eine antifaschis­tis­che Bewe­gung lei­der nicht vorhanden. 

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