26. März 2008 · Quelle: VLL

Naziüberfall auf “die Maria” in Cottbus

In der ver­gan­genen Nacht vom Dien­stag (18.03.2008) auf den Mittwoch ereignete sich in der Cot­tbuser Innen­stadt gegen 22.30 Uhr ein recht­sex­tremer Über­fall auf das Lokal “Marie”. Zum Zeit­punkt des Angriffes gedacht­en Fre­unde und Bekan­nte einem in der Nacht von Mon­tag zu Dien­stag ver­stor­be­nen Antifaschis­ten aus Cot­tbus.

Auf­fal­l­end an der Tat ist die Bru­tal­ität mit der die Neon­azis vorgin­gen. Sie war­fen aus ein­er Gruppe von 20–30 Per­so­n­en Steine auf das Gebäude, wobei drei Wur­fgeschosse das Fen­ster des Lokals zer­störten. Außer­dem wurde neben dem Ein­gang ein Hak­enkreuz an die Wand geschmiert. In Angesicht zu den aktuellen Geschehen in Cot­tbus ist eine poli­tis­che Moti­va­tion klar erkennbar. Die Aktion von Seit­en der Neon­azis muss geplant gewe­sen sein. Die Cot­tbuser Polizei rück­te rel­a­tiv zügig mit einem großen Aufge­bot der Bere­itschaft­spolizei und Kripo an, ver­schwan­den aber recht schnell vom Ort des Geschehens.

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