24. September 2010 · Quelle: [a]alp

Neonazis drohen alternativen Jugendlichen mit „Hausbesuchen“

Pots­damer Neon­azis sind weit­er­hin im Vor­feld der „wake up!“ — Demon­stra­tion aktiv und ver­sucht­en erneut durch Pro­pa­gan­da und Dro­hun­gen ihren Unmut kund zu tun.
Dies­mal traf es unter anderem mehrere Men­schen aus den Stadt­teilen Schlaatz und Wald­stadt II. In der Nacht vom 22. auf den 23.09.10 kam es in diesen Stadt­teilen zu Ein­schüchterungsver­suchen gegen hier wohn­hafte ver­meintlich linke Jugendliche. Dabei wur­den neben Neon­azi­aufk­le­bern, welche an die Haustüren der Betrof­fe­nen gek­lebt wur­den, auch zahlre­iche Krei­de­malereien im direk­ten Wohnum­feld gesichtet.

Neben Sprüchen wie „good night left side“ oder „sum­mer of hate“ kam es auch zu direk­ten Bedro­hun­gen welche unmit­tel­bar vor die entsprechen­den Haustüren geschrieben wur­den. Diese lauteten „wir machen auch Haus­be­suche“ oder „Simon Mey­er* wir kriegen dich“. Diese offe­nen Dro­hun­gen ste­hen in einem klaren Bezug zur kurz bevor ste­hen­den Demon­stra­tion am 25. Sep­tem­ber, welche unter dem Mot­to „wake up! Offen­siv gegen rechte Gedanken und Struk­turen“ ste­ht. Wie wichtig dieses Anliegen ist, wird durch solche Aktio­nen seit­ens der Neon­aziszene lei­der immer wieder deut­lich. Diese und ähn­liche Ein­schüchterungsver­suche der Pots­damer Neon­azis zeigen ein weit­eres Mal, wie wichtig es ist, auf das Prob­lem aufmerk­sam zu machen und dage­gen zu han­deln. Neon­azis dür­fen wed­er im Raum Pots­dam noch ander­swo Men­schen ein­schüchtern und bedro­hen!

Wir wer­den am Sam­stag auf die Straße gehen und ihnen zeigen was wir von solchen und anderen Aktiv­itäten hal­ten!

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