20. März 2006 · Quelle: JDJL Brandenburg

Neuerlicher Gedächtnisverlust bei Sven Petke?

Der Gen­er­alsekretär der Bran­den­burg­er CDU ist für sein unkon­trol­liertes
Mundw­erk berüchtigt. So beze­ich­nete er in der Ver­gan­gen­heit den
Bran­den­burg­er Sozialmin­is­ter Baaske als “Dreckschleud­er” (Lausitzer
Rund­schau, 27.9.2005), einen Bran­den­burg­er Schulleit­er als “kleinen
ver­schisse­nen Beamten” (MAZ vom 25.09.05) und ver­leumdete den Bernauer
Amt­srichter Müller indem er ihn der “Rechts­beu­gung” (Tagesspiegel vom
17.7.2004) bezichtigte. Bei Äußerun­gen über seine Per­son ist Petke
allerd­ings erhe­blich empfind­lich­er. Der Lan­desver­band der
JungdemokratInnen/Junge Linke (JD/JL) wurde nun von Petke-Anwalt
Baum­gart aufge­fordert eine Unter­las­sungserk­lärung zu unterze­ich­nen, zwei
Vertreter der JD/JL wur­den darüber hin­aus mit Strafanzeigen bedro­ht.
Anlass war ein Pressemit­teilung des Ver­ban­des in dem auf einen
mut­maßlichen Meineid von Sven Petke vor dem Pots­damer Landgericht am
11.01.2006 hingewiesen wurde.

Matthias Heis­er, Sprech­er der Jungdemokrat­en kom­men­tierte den Vor­gang:
“Man weiß nicht, ob Sven Petke an Gedächt­nis- oder unter
Real­itätsver­lust lei­det. Wenn er glaubt, dass sich seine Äußerun­gen
durch behar­rlich­es Leug­nen ungeschehen machen lassen, dann ist das seine
Sache. Wir jeden­falls wer­den uns durch Anwalt­spost aus dem Hause Petke
nicht ein­schüchtern lassen. Falls es sich tat­säch­lich nur um
Erin­nerungss­chwächen han­delt, dann seien Gedächt­nis­train­ings zu
empfehlen. In Pots­dam zum Beispiel jeden Mittwoch in der
Begeg­nungsstätte “Auf dem Kiewitt”

Bere­its in der Ver­gan­gen­heit hat­te sich der Instand­hal­tungsmechaniker
Petke mehrfach gerecht­fer­tigt indem er nach Pres­sev­eröf­fentlichun­gen
behauptete, falsch ver­standen wor­den zu sein. Heis­er: “Wir geben unseren
poli­tis­chen Geg­n­ern nor­maler­weise keine Tips, aber die märkische CDU
sollte sich vielle­icht ern­sthaft über­legen, ob jemand, der so wenig
bere­it ist Ver­ant­wor­tung für sein Han­deln zu übernehmen wirk­lich ein
geeigneter Gen­er­alsekretär und innen­poli­tis­che Sprech­er ist.”

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