16. Februar 2016 · Quelle: autonome antifa frankfurt (oder) [aaffo]

Neues Jahr, alte Nazis — rassistischen Aufmarsch am 20. Februar ruinieren!

Der Face­book-Stoßtrupp von “Frankfurt/Oder wehrt sich” fühlt sich auch im neuen Jahr mächtig bet­ro­gen und bel­o­gen. Am 20. Feb­ru­ar wollen sie in deut­lich deutsch­er Kollek­tivek­stase “gemein­sam ein weit­eres Zeichen set­zen” für ihr führergegebenes Recht auf Entwürdi­gung, Ver­fol­gung und Mord. Auch in diesem Jahr wer­den wir uns entschlossen der ras­sis­tis­chen Het­ze ent­ge­gen­stellen.
Die Nazis um „Frankfurt/Oder wehrt sich“ wollen sich 15 Uhr vor dem Rathaus auf dem Mark­t­platz tre­f­fen. Dieses will das lokale Bünd­nis “Kein Ort für Nazis in Frank­furt (Oder)” nicht unbeant­wortet lassen und ruft ab 14 Uhr, am Mark­t­platz zu vielfälti­gen Gegen­protesten und Sol­i­dar­ität mit Geflüchteten auf.
Der Zusam­men­hang, welch­er zwis­chen rechtem Ver­bal­radikalis­mus, neon­azis­tis­chem Ter­ror und jen­er Realpoli­tik der selb­ster­nan­nten Mitte beste­ht, ist schon längst evi­dent. Angesichts der zunehmenden Bedro­hungslage auch hier in Frank­furt (Oder) gilt unser Augen­merk all jen­er, die die Atmo­sphäre vergiften und Über­griffe auf alles, was keine echte Kartof­fel zu sein scheint, organ­isieren und durch­führen. Auch die Panikmache der lokalen Medi­en, die sofort von “Massen” redet, wenn ihr die zehn Fin­ger­lein zum Zählen aus­ge­hen, trägt zur weit­eren Vergif­tung bei; fern­er die Entrech­tung durch das Nicht-Asyl­sys­tem und die isolierende Unter­bringungspoli­tik der Lan­des- und Kom­mu­nalpoli­tik; und schließlich die nur halb­herzig geächtete Gewalt, die flächen­deck­end Nor­mal­ität wer­den will.
Schon immer haben Men­schen aus diversen Grün­den ihren Wohnort gewech­selt. Das ist die eigentliche Nor­mal­ität, die auch die aktuelle Fes­tung Europa nicht ver­hin­dern kann. Zu bekämpfen waren und sind die Anfein­dun­gen sowie die struk­turelle Gewalt, die Migrant_innen an den Mauern der Fes­tung und in ihrem Innern ertra­gen müssen. Zu bekämpfen ist die reak­tionäre Sehn­sucht der Deutschen nach ein­er “guten alten Zeit”!
Par­al­lel zu den Protesten in Frank­furt (Oder) zieht die Antifa-Demo “Fight­ing for twen­ty years” durch Bran­den­burg (Hav­el), um dem neon­azis­tis­chen Mord an Sven Beuter im Jahre 1996 zu gedenken. Wie beim bun­desweit­en Antifa­tr­e­f­fen am 31. Jan­u­ar im großen Frank­furt angekündigt, fordern wir engagierte Antifaschist*innen auf: Kommt zahlre­ich am 20. Feb­ru­ar in die Prov­inz nach Bran­den­burg (Hav­el) und Frank­furt (Oder)!
Zugtr­e­ff­punkt um mit dem RE1 nach Frank­furt (Oder) aus Rich­tung Berlin zu fahren ist um 12:10 Uhr am Ost­bahn­hof.
Aler­ta! Eure autonome antifa frank­furt (oder) [aaf­fo]

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Im Rah­men der Kam­pagne „See­brücke“ ver­anstal­tete das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis Frank­furt (Oder)“ am heuti­gen Son­ntag eine Kundge­bung unter dem Mot­to „Wir sind die See­brücke“ – für sichere Fluchtwege und ein offenes Europa.
Im Rah­men der Kam­pagne „See­brücke“ ver­anstal­tete das Bünd­nis „Kein Ort für Nazis Frank­furt (Oder)“ am heuti­gen Son­ntag eine Kundge­bung unter dem Mot­to „Wir sind die See­brücke“ – für sichere Fluchtwege und ein offenes Europa.

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