31. August 2002 · Quelle: PUKK / P&S

NPD blamiert sich in Schwedt

Mit einem Rein­fall endete die angemeldete Aktion der NPD in Schwedt, heute am 31.08.2002. Statt der angemelde­ten 300 Leute kamen nicht ein­mal 30. Die marschierten bei schön­sten Som­mer­wet­ter ein paar hun­dert Meter zum Platz der Befreiung, wo sie von rund 50 Antifas mit Spiel, Spaß und Sport erwartet wor­den. Der angemietete Lau­ti rammte erst ein­mal eine Leuchtreklame am Kaufhaus, um dann nicht ein­mal zu funk­tion­ieren. Der extra angereiste Bun­desvor­sitzende Voigt hielt seine halb­stündi­ge Rede dann unter ziem­lichen Lärm mit dem Megaphon, ver­standen hat ihn kein­er. Inter­es­sant, dass die Kam­er­ad­schaften vor Ort die NPD völ­lig auflaufen ließen, Rein­holz und sein Märkisch­er Heimatschutz hat­te eine Beobach­ter­del­e­ga­tion geschickt,
die sich in weit­er Ent­fer­nung pein­lich ver­steckt hielt. 

Nach etwa 2 Stun­den war der Spuk vor­bei. Bürg­er­meis­ter und Stadtverord­nete (außer PDS) hat­ten übri­gens in guter Tra­di­tion dazu aufgerufen, die Nazis zu ignori­eren. Soweit aus Schwedt. Zur Erin­nerung: Als näch­stes ste­ht bei uns die Bun­deswehrausstel­lung “Unser Heer” genau zur Bun­destagswahl auf der Tagesordnung.

(AutorIn­nen: PUKK Schwedt, Pfef­fer und Salz

Antifa-Fußball mit­ten in der Nazidemo

Aus ein­er Mail an Inforiot

(…) Let­z­tendlich haben wir zwis­chen den Nazis Fuss­ball gespielt und alles ins lächer­liche gezo­gen, wom­it wir auch Erfolg hat­ten. Es kamen auf jeden Nazi unge­fähr 10 Bullen
und 5 Gegen­demon­stran­ten. Ins­ge­samt war diese Demo ein­fach nur pein­lich und lächer­lich für die NPD.

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