8. August 2008 · Quelle: Gegenrede.info

NPD Ortsbereich Schwedt/Oder reaktiviert

Schwedt — In den ver­gan­genen Tagen wurde der NPD-Orts­bere­ich in Schwedt reak­tiviert. Das gab die die NPD-Bran­den­burg am Mittwoch auf ihrer Web­site bekan­nt. Auf der Ver­samm­lung in Schwedt wurde M. Neu­mann von 15 der anwe­senden Schwedter NPD-Mit­gliedern zum Vor­sitzen­den des Orts­bere­ich­es gewählt.

Die NPD plant die Stadt Schwedt als Aus­gangspunkt zu nehmen, um von dort aus weit­ere Ortver­bände in der Uck­er­mark zu grün­den. Ziel soll es sein im näch­sten Jahr einen eige­nen NPD-Kreisver­band für die Uck­er­mark zu bilden.

Derzeit wird die Uck­er­mark gemein­sam mit dem Barn­im ver­wal­tet. “Der Arbeits­bere­ich der NPD Barn­im-Uck­er­mark ist in der Fläche im Augen­blick der größte im gesamten Gebi­et der BRD”, heißt es auf der Web­site. “Von daher ist die Arbeit vor Ort immer mit weit­en Anfahrten und viel Zeit ver­bun­den, und kann nicht immer so geleis­tet wer­den, wie wir uns das sel­ber gerne wün­schen.” Und weit­er: “Nun ist mit dem Orts­bere­ich Schwedt ein fes­ter und stark­er Brück­enkopf in die Uck­er­mark geset­zt wor­den.”

Das klingt schon sehr nach “kleine Brötchen back­en” im Bezug auf die Kreistagswahlen im Sep­tem­ber. War doch noch vor Kurzem im “Nationalen Net­z­tage­buch” im Bezug auf Schwedt von “befre­it­er Zone” die Rede. Anfang des Jahres hat­te die NPD bere­its das eingeschlafe­nen “Nationale Bünd­nis für Preußen” wieder­belebt. Das hat­te aber außer einen Ver­höh­nung der Opfer des Hola­caust, durch eine Kranznieder­legung zum Geburt­stag des let­zten deutschen Kaisers am 29.01.2008, der gle­ichzeit­ig “Inter­na­tionaler Holo­caust­tag” ist, an einem Kriegerdenkmal in Biesen­thal und einem Medi­enkri­tis­chen Flug­blatt Ende März nichts weit­er auf die Rei­he gebracht.

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