30. Juni 2002 · Quelle: OLL

Offene Linke Liste siegt an der Uni Potsdam

Bei den Wahlen zum Pots­damer Studieren­den­par­la­ment hat die offene
linke liste [oll] einen beein­druck­enden Wahlsieg errun­gen. Der alte AStA
aus Gru­en-Alter­na­tiv­er Liste (GAL), Juso Hochschul­gruppe, Liberaler
Cam­pus (LiCa) und Link­er Cam­pus (LinX) hat nach zwei Semes­tern der
Untaetigkeit die Quit­tung bekommen. 

Die [oll] hat nun (vor­laeu­figes amtlich­es Endergeb­nis) 10 der 27 Sitze des
Studieren­den­par­la­ments inne. Darauf fol­gen die Jusos mit 8. Den dritten
Platz (3 Sitze) belegt die neue Gru­en-Ueber­parteiliche Liste (GUeL; der
PDS-Nae­he nachge­sagt wird). Von den lib­er­al und rechtskonservativen
Lis­ten erre­ichte der RCDS zwei Sitze, LiCa und Buend­nis fuer Potsdam
jew­eils einen. Spek­trum — Eso­terik Leben! und Die Neue Liste erhielten
eben­falls je einen Sitz. 

Die offene linke liste hat waehrend der let­zten Semes­ter die Untaetigkeit
des AStAs in Bezug auf hochschulpoli­tis­che Entwick­lung heftig kritisiert.
Neben der Tat­sache, dass ab naech­stem Jahr die Uni-Bib­lio­thek mit nur
noch 1/3 der Gelder auskom­men muss, ste­ht auch noch eine
Haushaltssperre an. Im Wahlkampf hat die [oll] sich bemue­ht, auch auf
die zunehmende Pri­vatisierung der Hochschulen einzugehen. 

Waehrend ein­er Aktion wurde der Zugang zur Men­sa mit Seilen und
Ket­ten erhe­blich verengt. An den Seilen hin­gen Schilder mit der Aufschrift
GATS”, “Numerus Clausus”, “Stu­di­enge­buehren”, “Pri­vatisierung”,
“Zulas­sung­stests”, “Cred­it Point Sys­tem”. Damit sollte symbolisiert
wer­den, dass der Zugang zu Hochschulen immer staerk­er begren­zt wird. 

Die dazu verteil­ten Fly­er sind auf der Home­page: www.offenelinkeliste.de
zu finden. 

Es bleibt zu hof­fen, dass der asta den neuen Schwung nutzen kann, damit
auch aus Pots­dam bald wieder Protest- und Erfol­gsmeldun­gen kommen.

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