17. Februar 2006 · Quelle: opferperspektive.de

Opferperspektive e.V. startet neue Internetseite über rechte Gewalt

Unter www.opferperspektive.de kann sich jede und jed­er umfassend über
rechte Gewalt informieren. Das neue Infor­ma­tion­sange­bot des Vere­ins, der
Opfer rechter Gewalt in Bran­den­burg unter­stützt, wurde am heutigen
Fre­itag freigeschaltet.

Einen Schw­er­punkt bildet ein Rat­ge­ber für Opfer rechter Gewalt, ihre
Ange­höri­gen sowie Zeu­gen. Die Artikel über rechtliche Fra­gen, psychische
Fol­gen und Entschädi­gungsansprüche wer­den durch ein Glos­sar mit den
wichtig­sten The­men ergänzt, ein Adressverze­ich­nis lis­tet die
entsprechen­den Beratungsstellen und Behör­den auf.

Bürg­erin­nen une Bürg­er kön­nen sich darüber informieren, wie sie in
Gewalt­si­t­u­a­tio­nen Opfern beis­te­hen und wie Betrof­fene nach einer
Gewalt­tat unter­stützt wer­den kön­nen. „Für die Opfer ist es sehr wichtig,
wie sich das Umfeld ver­hält“, erläutert Geschäfts­führerin Judith Porath,
„lei­der wird immer noch oft wegge­hört und weggeschaut.“ Der Potsdamer
Vere­in will Jugendliche erre­ichen, die häu­figer als Erwach­sene mit
rechter Gewalt kon­fron­tiert wer­den; auch Lehrer, Sozialar­beit­er und
Eltern sollen sen­si­bil­isiert werden.

Wer sich tiefer­ge­hend mit dem Prob­lem rechter Gewalt auseinandersetzen
will, find­et zahlre­iche Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen, Berichte und
Sta­tis­tiken, zusät­zlich kön­nen Bil­dungsange­bote der Opfer­per­spek­tive und
ander­er Vere­ine aufgerufen wer­den. Inter­essierte kön­nen Hin­weise auf
ein­schlägige Straf­prozesse und aktuelle Pressemit­teilun­gen abonnieren.

Ihre Texte hat die Opfer­per­spek­tive mit ein­er beson­deren Lizenz
verse­hen, so dass sie kopiert und nach­pub­liziert wer­den dür­fen. Erstellt
wurde die bar­ri­ere­freie Inter­net­seite mit dem neuen Redaktionssystem
RCMS, das eben­falls für die nichtkom­merzielle Ver­wen­dung freigegeben
wurde. Gefördert wurde die Pub­lika­tion von der Brandenburgischen
Lan­deszen­trale für poli­tis­che Bildung.

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