2. Oktober 2006 · Quelle: Opferperspektive

Politiker informieren sich vor Ort im Norden Brandenburgs

50 Abge­ord­nete, Wis­senschaftler und Ver­bandsvertreter informieren sich
am heuti­gen Fre­itag in Ost­prig-nitz-Rup­pin über recht­sex­treme Strukturen
im Nor­den Bran­den­burgs. Auf Ein­ladung des Vere­ins Opfer­per­spek­tive und
des Aktions­bünd­niss­es gegen Gewalt, Recht­sex­trem­is­mus und
Frem­den­feindlichkeit tre­f­fen die Teil­nehmer des »mobilen Fach­tags« mit
Bürg­ern, Staat­san­wäl­ten, Polizis­ten und Vertretern von Kommunen
zusammen.

Die Tagungs­gäste brechen am Mor­gen mit einem Reise­bus aus Pots­dam auf
und wer­den in Neu­rup­pin von der Bran­den­burg­er Jus­tizmin­is­terin Beate
Blechinger (CDU) begrüßt. Anschließend informieren Polizeidirektor
Dieter Kahler und der Lei­t­ende Ober­staat­san­walt Gerd Schnittch­er über
recht­sex­treme Straftat­en und die Anstren­gun­gen der
Strafverfolgungsbehörden.

In Rheins­berg disku­tiert Bürg­er­meis­ter Man­fred Richter (SPD) über die
Pläne, zusam­men mit Bürg­ern, Unternehmen und Ver­bän­den eine langfristige
Strate­gie zur Eindäm­mung der recht­en Gefahr zu entwick­eln, nach­dem es in
dem Touris­tenort immer wieder zu ras­sis­tis­chen Auss­chre­itun­gen gekommen
ist. Die Tagungs­gäste tre­f­fen sich anschließend zu einem Mit­tagessen mit
Rheins­berg­er Bürg­ern in dem Chi­na-Lokal »Große Mauer«, wo Rechtsextreme
mehrfach ran­daliert haben.

Am Nach­mit­tag berichtet Gisela Gutzkowsky-Bork vom Bürg­er­bünd­nis gegen
Recht­sex­trem­is­mus in Witt­stock von den Schwierigkeit­en und ersten
Erfol­gen des Engage­ments gegen die in der Doss­es­tadt traditionell
starken recht­sex­tremen Aktiv­itäten. Zuvor referiert Nico­la Scu­teri vom
Mobilen Beratung­steam über die Ver­ankerung des kür­zlich verbotenen
Schutzbund Deutsch­land in der Region.

Das Tagung­spro­gramm sowie Angaben zu Mitwirk­enden und Teilnehmenden
kön­nen Sie hier abrufen.

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Beiträge aus der Region

Der Bun­desver­band der VVN-BdA hat die Entschei­dung des Bran­den­burg­er Lan­des­denkmalamts zur Ken­nt­nis genom­men, das nachge­baute Glock­en­spiel der ehe­ma­li­gen Pots­damer Gar­nisonkirche in die Denkmalliste aufzunehmen. Das Argu­ment, dieses Glock­en­spiel sei ein „eigen­ständi­ges Denkmal der jün­geren Zeit­geschichte“, kön­nen wir nur bed­ingt nachvollziehen.

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