27. April 2009 · Quelle: Antifa Bad Freienwalde

Polizei beendet Feier von Neonazis

Am Fre­itagabend gegen 22.10 Uhr riefen Jugendliche, nach­dem sie in der Nähe der Bad Freien­walder Kau­fland Fil­ialie, am Eduard­shof 3, mehrere anti­semi­tis­che Parolen, begleit­et durch “Sieg Heil”- Rufe ver­nah­men, die örtliche Polizei.
Die Polizei, welche mit 4 Streifen­wa­gen im Ein­satz war, kon­trol­lierte rund 16 Neon­azis, unter ihnen befan­den sich: Paul Masche, Sil­vio Leukroth und Nach­wuchs-Nazi Lisa Masche, Schü­lerin der Ober­schule. Anschließend wur­den sie in Gewahrsam genom­men und auf die Freien­walder Wache gebracht, auf der sie weit­er­hin ihre men­schen­ver­ach­t­en­den Äußerun­gen von sich gaben. Min­destens 5 Neon­azis ver­schwan­den vor den Kon­trollen und begaben sich später in rich­tung Wache, um auf ihre Kam­er­aden zu warten, wobei es zu ver­balen Auseinan­der­set­zun­gen zwis­chen Neon­azis und alter­na­tiv­en Jugendlichen kam. Die fünf, die Parolen wie “Punks gehören in den Knast” und “Fight Antifa” gröl­ten, wur­den anschließend eben­falls festgenom­men.
Lena Serath, Press­esprecherin der Antifa Bad Freien­walde, äußert sich dazu wie fol­gt: “Bei der Klein­garte­nalage, in der sich das Szenar­i­um abspielte, han­delt es sich um den sel­ben Ort, an dem sich der recht­sex­treme Brand­s­tifter Mar­cel Stechert vor sein­er Tat aufhielt. Daraus lässt sich schlussfol­gern, dass es sich dabei um einen Tre­ff­punkt han­delt der regelmäßig von Neon­azis aus der Umge­bung genutzt wird. Es kam bere­its des Öfteren zu Beschw­er­den von BesitzerIn­nen umliegen­der Kle­ingärten, über das laut­starke Ver­hal­ten der sich dort tre­f­fend­en Per­so­n­en.”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Beiträge aus der Region

Am 09. und 10. August find­et im Fort Gorgast/Küstriner Vor­land das Oder­bruch Open Air — OBOA 2019 statt. Auf vier Floors wer­den unzäh­lige regionale und inter­na­tionale Künstler*innen ihre Musik erklin­gen lassen.
Kür­zlich bezichtigte uns der Kreisver­band der AfD in Märkisch-Oder­land einen undemokratis­chen Wahlkampf geführt zu haben und dro­hte uns sogle­ich. Dies kann als Vorgeschmack für die kün­ftige AfD-Poli­tik gegen uns gese­hen wer­den.
Der AfD-Ortsver­band lässt sich kurz und ein­fach als unser­iös und des­o­lat beschreiben. Das zeigen die fehlen­den the­ma­tis­chen Bezug­nah­men und schlechte insze­nierte bürger_innennähe.

Opferperspektive

Termine für Potsdam

NSUwatch Brandenburg

Termine für Berlin

Netzwerk Selbsthilfe

Suche

  • Kategorien


  • Regionen



Inforiot