2. Oktober 2002 · Quelle: JDJL

Pop-Pop-Populärkultur.

Pop ist das, was alle sind und machen und wollen, weichge­waschen und doch hip. Pop ist gesellschafts­fähig und bekömm­lich. Harm­los, unex­trem und unpoli­tisch? Teil von der Nor­mal­isierung und Har­mon­isierung des Extremen?
MTV sendet jugendliche Pop­kul­tur in Rein­for­mat. Pop­kul­tur ist nicht Sub­kul­tur, aber Sub­kul­tur wird stets Pop­kul­tur. Ist Pop­kul­tur nicht eigentlich eine kap­i­tal­is­tis­che Erschei­n­ung? Kann alles zu Pop­kul­tur wer­den
— der Nazi-Klei­dungsstil sowie Che Gue­vara? Kann, was Pop ist, poli­tisch sein? Wir wollen uns die Geschichte von Pop­kul­tur ein wenig genauer anse­hen, eben­so wie Musikvideo und medi­ale Insze­nierun­gen, die derzeit­ige Popgeschichte schreiben. Wir wollen prüfen, ob es im All­t­ags­brei der
Mod­eer­schei­n­un­gen Chan­cen für das Auf­brechen von Nor­men und emanzi­pa­torische Ten­den­zen gibt oder ob Pop­kul­tur nur immer ein Spiegel des gesellschaftlichen Main­streams bleibt. Warum aber benutzt man ihn dann so gern, um emanzi­pa­torische Inhalte auf Fly­ern, Plakat­en oder ähn­lichem
möglichst hip zu ver­mit­teln? Um kon­sum­ier­bar zu wer­den und
damit schon wieder angepaßt?

 

Das Sem­i­nar find­et in ein­er noch nicht fest­ste­hen­den Loca­tion in Bran­den­burg statt. Nähere Infos und Anmel­dung hier:

JungdemokratInnen/Junge Linke Bran­den­burg

Rosa-Lux­em­burg-Str. 19

10178 Berlin

(tel) 030 — 247 297 47

(fax) 030 — 234 596 26

info@jungdemokraten.de

www.jungdemokraten.de

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