4. August 2008 · Quelle: Berliner Kurier

Potzlow-Mord

Pot­zlow — Ein Folter-Mord ohne Motiv. In einem Schweinestall wurde Mar­i­nus Schöberl am 13. Juni 2002 von drei Neon­azis umge­bracht. Kaum­frei, prügelte Killer Sebas­t­ian F. (21) einen Jugendlichen nieder.

Es ist die Tat eines Unbelehrbaren. Trotz drei Jahren Haft wegen Mit­täter­schaft am Pot­zlow-Mord ste­ht Sebas­t­ian getreu zu sein­er Gesin­nung. Ihm zuckt die Hand hoch zum Hitler-Gruß, wann es ihm passt. Zulet­zt auf einem Konz­ert. Als ein Jugendlich­er dage­gen meuterte, set­zte es miese Prügel. Mor­gen ste­ht Sebas­t­ian deshalb in Neu­rup­pin vor Gericht. Gle­ichzeit­ig prüft die Jus­tiz die vorzeit­ige Ent­las­sung von Pot­zlow-Killer Mar­cel Sch. (23, acht Jahre Haft) – wegen der “guten Sozial­prog­nose”. Nur Haupt-Täter Mar­co Sch. (28) wird noch lange­brum­men. Er bekam für den Folter-Mord 15 Jahre.

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Nach Schlägereien von Män­ner­grup­pen unter­schiedlich­er Nation­al­ität woll­ten Neon­azis gestern in Rheins­berg ein flüchtlings­feindlich­es Sig­nal set­zen. Doch ihre angemeldete Kundge­bung ver­puffte am Gegen­protest.
Gestern gedacht­en ca. 60 Per­so­n­en in Neu­rup­pin Emil Wend­land und set­zten ein sicht­bares Zeichen gegen rechte Het­ze und Gewalt.
Wir rufen dazu auf sich am 01. Juli 2020 ab 18:00 Uhr am Rosen­garten, dem zen­tralen Gedenko­rt für Emil Wend­land, einzufind­en, diesem würdig zu Erin­nern und ein sicht­bares Zeichen gegen rechte Het­ze und Gewalt zu set­zen.

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