17. April 2007 · Quelle: Bündnis gegen Rassismus und Antisemitismus Südbrandenburg

Pressemitteilung zum NPD „Informationsstand“ in Cottbus

Am 14.04.2007 gab es einen „Infor­ma­tion­s­stand“ des Kreisver­ban­des Spree­wald der neon­azis­tis­chen Partei NPD in der Sprem­berg­er Straße in Cot­tbus. Der im März 2005 gegrün­dete Kreisver­band Spree­wald ver­suchte damit im Rah­men ein­er bun­desweit­en Aktion der NPD ihren so genan­nten „Kampf um die Köpfe, Straße und Par­la­mente“ zu verfolgen.
Cir­ca 15–20 Neon­azis ver­bre­it­eten rund um den „Infor­ma­tion­s­stand“ und den nahe liegen­den Straßen in Form von Flug­blät­tern ihre ras­sis­tis­che, anti­semi­tis­che und völkische Het­zpro­pa­gan­da. Die meis­ten der Pas­san­tinnen und Pas­san­ten ignori­erten den Stand. Einige Bürg­er nutzten die Gele­gen­heit auch, um die recht­sex­treme Pro­pa­gan­da in den eigens für „braunen Müll“ vorge­se­henen Ton­nen zu entsorgen.
Das Bünd­nis gegen Ras­sis­mus und Anti­semitismus Süd­bran­den­burg hielt in unmit­tel­bar­er Nähe zum „Infor­ma­tion­s­stand“ eine spon­tane Kundge­bung unter dem Mot­to: „Keine NPD in Cot­tbus und über­all“ ab.
Die von cir­ca 20 Per­so­n­en besuchte Ver­anstal­tung tat ihre Ablehnung gegen die Anwe­sen­heit der NPD laut­stark kund und wollte so dem braunen Treiben in der Region nicht schweigend und taten­los zuse­hen. Zudem wurde ein Zeichen gegen Intol­er­anz, Recht­sex­trem­is­mus und Frem­den­feindlichkeit gesetzt. 

NPD Stand in der Sprem­berg­er Straße in Cottbus 

“Für ein schöneres Leben, Nazistruk­turen ausheben”

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