13. Oktober 2005 · Quelle: MAZ

Protest gegen Stellenstreichung

LUCKENWALDE Aus Protest gegen das Ende ihres Jugend­klubs verteil­ten Mäd­chen und Jun­gen aus dem Luck­en­walder Klab gestern Flug­blät­ter vor dem Kreishaus. Anlass war die Sitzung des Jugend­hil­feauss­chuss­es, der vor drei Wochen im Rah­men der Pla­nung für die Jugen­dar­beit bis 2009 die einzige Betreuer­stelle der Ein­rich­tung in Träger­schaft von SJD Die Falken e.V. gestrichen hat. Träger und Jugendliche ver­wiesen darauf, dass die dem Kreis zur Ver­fü­gung ste­hen­den Per­son­al­stellen nicht aus­geschöpft seien.

Inzwis­chen hat sich auch der Lan­desju­gen­dring Bran­den­burg für den Erhalt des Klab aus­ge­sprochen. Vor­standssprech­er Alexan­der Fis­ch­er kri­tisiert in ein­er Pressemit­teilung die “undurch­sichtige Bedarfs­fest­stel­lung durch das Jugen­damt”. Die Stadt Luck­en­walde halte indes die anteilige Finanzierung ein­er Stelle im Klab weit­er­hin vor, sagte Käm­merin Petra Mnestek am Dien­stag in der Sitzung der Stadtverord­neten auf Nach­frage von Man­fred Thi­er (PDS). “Die Kofi­nanzierung im Haushalt 2006 ste­ht”, ver­sicherte sie, ver­wies aber gle­ichzeit­ig darauf, dass eine Voll­fi­nanzierung von der Stadt nicht zu leis­ten sei.

Für den 18. Okto­ber ist ein Gespräch­ster­min zwis­chen der Stadt und den Falken vere­in­bart. “Ich hoffe, dass grund­sät­zliche Dif­feren­zen dort bei­seite geräumt wer­den kön­nen”, sagte Petra Mnestek. Die Stadt werde die Falken ermuntern, ihr Konzept noch ein­mal zu über­ar­beit­en, um möglicher­weise finanzielle Reser­ven für die Teil­fi­nanzierung ein­er Stelle zu erschließen. Auf die Entschei­dung des Jugend­hil­feauss­chuss­es im Kreis, die Klab-Stelle nicht mehr zu fördern, habe die Stadt keinen Ein­fluss, so Mnestek.

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