30. Mai 2003 · Quelle: Strausberger AktivistInnen

Protestaktion gegen Sozialabbau

Am Dien­stag, dem 28.05 haben etwa fün­fzig Jugendliche in der Innen­stadt Straus­bergs eine Spon­tandemon­stra­tion durchge­führt und zwei Kreuzun­gen block­iert.. Die Demon­stra­tion war eine Reak­tion auf die Ankündi­gung seit­ens der Stadtver­wal­tung und des Land­kreis­es Märkisch Oder­land die jährlichen Zahlun­gen an die Träger der freien Jugen­dar­beit auf Null zu reduzieren. 

Unter den Losun­gen „Straus­bergs Bankrot­teure sollen sel­ber zahlen!“ und „Geld her — son­st knallts!“ zog die Gruppe laut­stark zur Stadtver­wal­tung, um gegen den soziokul­turellen Bankrott Posi­tion zu beziehen. 

Auf Flug­blät­tern forderten sie unter anderem: „Wir brauchen kein Ein­stim­men in einen Kanon von Sozial­ab­bau und Stan­dort­logik, son­dern pro­gres­sive Konzepte von unten!“
Die Reak­tion der Bürg­er war über­wiegend positiv.
Die Polizei wollte am Ende der Demon­stra­tion einschreiten.
Sie scheit­erte jedoch an dem Desin­ter­esse der Jugendlichen, ihren Anweisun­gen Folge zu leisten.

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