27. Juli 2006 · Quelle: Junge Welt

Prozeß gegen Antifas in Potsdam

Antifaschis­ten aus Pots­dam bit­ten um Sol­i­dar­ität bei anste­hen­den Prozessen. Im Juni 2005 wur­den fünf Antifaschis­ten festgenom­men, nach­dem ein stadt­bekan­nter Neon­azi bei ein­er Auseinan­der­set­zung eine vier Zen­time­ter lange Platzwunde davon­trug. Gegen die fünf wurde wegen ver­sucht­en Mordes ermit­telt. Eine Betrof­fene, Julia S., saß fünf Monate in Unter­suchung­shaft. In diesem Jahr wurde die Anklage auf gefährliche Kör­per­ver­let­zung her­abgestuft, da ein unab­hängiges Gutacht­en ergab, was von Anfang an offen­sichtlich war: Es liegt keine Tat vor, die als ver­suchte Tötung bew­ertet wer­den kann. Der Prozeß gegen die fünf Antifaschis­ten find­et vom 7. August bis 13. Sep­tem­ber statt. Es wird mit mas­siv­er Präsenz von Neon­azis aus Pots­dam, Berlin und Umge­bung gerech­net. Daher bit­ten die Betrof­fe­nen um Unter­sützung und Prozeßbeobach­tung.

(jW)

* Prozeßter­mine: 7. August, 9. August, 14. August, jew­eils um 9 Uhr, Landgericht Pots­dam, Friedrich-Ebert-Str. 32, Tram-Hal­testelle Nauen­er Tor

Spendenkon­to: Rote Hil­fe e.V. Pots­dam, Post­bank Stuttgart, BLZ: 60010070, Kon­ton­um­mer: 151907703, Ver­wen­dungszweck: soli­gruppe

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