9. September 2005 · Quelle: MOZ

Rabatz” in Bad Freienwalde

(MOZ, 8.9.) Bad Freien­walde (MOZ) Mit dem Titel: “Rabatz — Jugendliche im Osten” ist ein
Doku­men­tarfilm über­schrieben, der in Bad Freien­walde spielt und am kom­menden
Son­ntag, 11. Sep­tem­ber, von 17.30 bis 18.30 Uhr in der ARD aus­ges­trahlt
wird. Der Film von Anja Kretschmer berichtet von Swe­ta und Rona, zwei
Mäd­chen aus Bad Freien­walde. Swe­ta ist 17 Jahre alt und wohnt in der
Kurstadt, Rona hat vor einem Jahr Abitur gemacht und wohnt seit­dem in
Berlin. Für Swe­ta kann jed­er Gang zum Bahn­hof ein Spießruten­lauf wer­den.
“Die Recht­en ste­hen fast immer da, ein Dutzend vor, ein Dutzend hin­term
Bahn­hof. Deswe­gen find­et meine Mut­ter auch meine roten Haare nicht so gut.
Viel zu gefährlich.” Swe­ta muss oft zum Bahn­hof, um nach Berlin zu fahren
oder ihre Fre­undin Rona abzu­holen. Swe­ta und Rona machen Rabatz, um von der
Stadt einen neuen Mietver­trag für Keller­räume im Jugendzen­trum zu bekom­men.
Aber “für sämtliche Insti­tu­tio­nen sind wir immer die Nervtüten, die Recht­en
sind halt eher Schwiegermut­ter-Typen”. Wie Rona wird auch Swe­ta Bad
Freien­walde sofort nach dem Abitur ver­lassen. “Alle, die fit sind, hauen ab.
Nur die Recht­en bleiben.” Aber noch ist es nicht so weit. Der Film
doku­men­tiert Ronas und Swe­tas witzige, mutige, auch unbeküm­merte Sicht auf
fin­stere Ver­hält­nisse, lässt aber auch die anderen zu Wort kom­men.

Für den Doku­men­tarfilm zeich­nete der Rund­funk Berlin-Bran­den­burg (rbb)
ver­ant­wortlich. Zu Wort kom­men unter anderem auch Bürg­er­meis­ter Ralf
Lehmann, Dieter Fuhrmann, Leit­er der Polizei­wache Bad Freien­walde, und
Andreas von Essen vom SPI.

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