2. Januar 2008 · Quelle: MAZ

Randale und “Sieg-Heil-Rufe”

Am Son­ntagabend besucht­en acht Per­so­n­en, darunter eine Frau, ein Restau­rant in der Wriezen­er Straße. Im Laufe des Abends wur­den die Gäste immer lauter, war­fen Tis­chdeko­ra­tion in einen Kamin und entk­lei­de­ten sich teil­weise kom­plett, so dass die Polizei ver­ständigt wurde. Bei deren Ein­tr­e­f­fen hat­ten sich vier Per­so­n­en bere­its ent­fer­nt. Die noch anwe­senden vier Per­so­n­en im Alter von 29 bis 40 Jahre waren erhe­blich alko­holisiert. Es erfol­gte deren vor­läu­fige Fes­t­nahme und ihre Ver­bringung in die Wache Straus­berg, wo bei den vier polizeibekan­nten Tatverdächti­gen jew­eils eine Blut­probe ent­nom­men wurde.

Nach derzeit­igem Ermit­tlungs­stand haben die Per­so­n­en mehrfach “Sieg Heil” gerufen und ange­blich von einem Handy rechts­gerichtete Musik abge­spielt. Außer­dem stell­ten die Beamten bei ein­er Per­son eine Gür­telschnalle mit einem Hak­enkreuz fest. Im Rah­men der Ermit­tlun­gen wurde weit­er­hin bekan­nt, dass ein Tatverdächtiger die Gäste belei­digt hat­te. Da ein Mann Wider­stand gegen die polizeilichen Maß­nah­men leis­tete, wurde gegen diesen eine Anzeige wegen Wider­standes gegen Voll­streck­ungs­beamte gefer­tigt. Die Krim­i­nalpolizei führt außer­dem Ermit­tlun­gen wegen des Ver­wen­dens von Kennze­ichen ver­fas­sungswidriger Organ­i­sa­tio­nen und wegen Beleidigung. 

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